Unsere aktuelle Titelgeschichte: Das Ende der Homöopathie

Unsere aktuelle Titelgeschichte: Das Ende der Homöopathie

Mit einem Paukenschlag setzte die Wiener Medizinuniversität die Homöopathen vor die Tür. Die Entscheidung war richtig und überfällig. Warum die irrationale, mittelalterliche Heilslehre nach 200 Jahren endgültig ins Archiv der Medizingeschichte gehört.

Die Gesellschaft wahrheitsliebender Männer tagte am 19. Februar 1835 um acht Uhr morgens. An diesem Freitag fanden sich im „Gasthaus zum rothen Hahn“ in Nürnberg 117 Personen ein, von denen 48 an einem Experiment teilnahmen. Sie verwendeten Salz, destilliertes Schneewasser und 100 Gläser.

In 50 davon wurde Wasser gefüllt, in 50 Kochsalz, homöopathisch verdünnt in der Potenz C30. Ein Protokollführer nummerierte die Gläser, notierte die Nummern, versiegelte die Aufzeichnungen und übergab sie einer Kommission. Dann wurden alle Gläser willkürlich vermischt und den Probanden gereicht. Keiner konnte wissen, ob er Wasser oder homöopathische Substanz trank.

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