Alles frei macht der 1. Mai: Der Tag der Arbeit in Zahlen

Alles frei macht der 1. Mai: Der Tag der Arbeit in Zahlen

1. Mai: Staatsfeiertag in Österreich. Tag der Arbeit. Freier Tag. Gerne beklagt Österreichs Wirtschaft, dass hierzulande zu wenig gearbeitet wird und im Zusammenspiel mit dem gesetzlichen Urlaubsanspruch zu viel freie Tage anfielen. Sind wir tatsächlich Europameister im Feiertagen?

- 43,3 Wochenstunden leisteten Vollzeiterwerbstätige in Österreich 2013 im
Durchschnitt. 2004 waren es 44,7 Wochenstunden.

- 37,3 Wochenstunden ergaben sich 2013 unter Einrechnung der
Teilzeitbeschäftigten. 2004 waren es 39,8 Wochenstunden.

- 12 der 13 gesetzlichen Feiertage in Österreich fallen 2014 auf einen Werktag (Landesfeiertage und Karfreitag nicht eingerechnet).

- Mit 40 freien Tagen (durchschnittlicher Jahresurlaub plus staatliche Feiertage) lagen Deutschland und Dänemark 2010 europaweit an der Spitze.

Die Rumänen kamen demgegenüber nur auf 27 Tage .

Österreich lag mit 36 freien Tagen im Mittelfeld, gleichauf mit Tschechien und Spanien.

- Männer (44 Wochenstunden) und Frauen (42 Wochenstunden) arbeiten auf Vollzeitbasis annähernd gleich viel.

- Mit einer Jahresarbeitszeit (abzüglich Urlaub und Feiertage) von
1730 Stunden
lagen Österreichs Arbeitnehmer 2012 knapp über dem EU-Schnitt (1712). 1856 und somit die meisten Jahresarbeitsstunden EU-weit leisteten 2012 die Esten, knapp vor den Litauern (1848). Die Franzosen kamen nur auf 1574 Stunden.