Dimitri Firtasch: Der mysteriöse Oligarch, der Trump in Bedrängnis bringt

Dimitri Firtasch: Der mysteriöse Oligarch, der Trump in Bedrängnis bringt

Ein ukrainischer Oligarch, der in Wien festsitzt. Ein ehemaliger New Yorker Bürgermeister, der weltpolitische Spielchen spielt. Ein US-Präsident, der unaufhaltsam auf ein Amtsenthebungsverfahren zusteuert. Und rundherum österreichische Ex-Politiker, die ein bisschen mitnaschen wollten. In Wien laufen die Fäden einer irren Geschichte zusammen.

Die Villa in Wien-Hietzing gehört zu den teuersten Habitaten der Stadt. 1908 erbaut, 2010 generalsaniert und zu einem Stück Hedonismus veredelt. 1300 Quadratmeter Wohnfläche auf drei Etagen, 15 Zimmer, sieben Bäder, vier Terrassen, Lift, Heimkino, Weinkeller, Spa, dazu englischer Rasen, alter Baumbestand und ein Infinity-Pool mit Poolhäuschen. Im Frühjahr 2013 wollte der Eigentümer Alexander Schütz, Gründer der Wiener Fondsfirma C-Quadrat, das Objekt verkaufen. Die Immobilienmakler Knight Frank (London) und Otto (Wien) hatten 25 Millionen Euro für die „prachtvolle Jugendstilvilla der absoluten Superlative“ ausgerufen. Und obwohl das selbst dem „Wall Street Journal“ eine nette Story wert gewesen war, blieb Schütz darauf sitzen. Immerhin fand er alsbald einen Mieter aus dem Ausland, der vorübergehend eine Bleibe in Wien benötigte, nachdem ihn äußere Umstände hier hatten stranden lassen.

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