Sechs Fakten zum Zika-Virus

Dominikanische Einsatzkräfte im Kampf gegen die "Aedes aegypti"-Stechmücke.

Dominikanische Einsatzkräfte im Kampf gegen die "Aedes aegypti"-Stechmücke.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) berät heute über eine mögliche Ausrufung eines globalen Gesundheitsnotstands. Anlass ist die derzeitige Ausbreitung des sogenannten Zika-Virus in Lateinamerika.

profil hat für Sie sechs Fakten über das Zika-Virus zusammengefasst:

1.) Das Virus wurde erstmals 1947 in einer Forschungsstation im Zika Forest in Entebbe, Uganda , isoliert und erhielt dadurch seinen Namen.

2.) Die Ausbreitung des Zika-Virus geht mit einem starken Anstieg von Fehlbildungen bei Neugeborenen einher. In Brasilien gibt es daher derzeit eine gesteigerte Nachfrage nach anonymen Abtreibungen.

3.) Das Virus wird durch Stechmücken der Art "Aedes aegypti" übertragen.

4.) Bislang existieren weder eine Impfung noch Medikamente zur Krankheitsprävention.

5.) Das Virus hat bislang keine direkten Todesfälle verursacht. Die Symptome der Erkrankung sind vor allem Hautausschläge, Gelenkschmerzen bzw. das sogenannte "Zika-Fieber" .

6.) Verbreitungsgebiet ist derzeit vor allem der amerikanische Doppelkontinent - verhältnismäßig stark sind Brasilien, Kolumbien, Ecuador, El Salvador, die Dominikanische Republik und Jamaika betroffen.