© Katalin Kariko (privat)

Titelgeschichte
02/20/2021

Im Porträt: Katalin Karikó, die Erfinderin der mRNA-Technologie

Die Biochemikerin entwickelte die Grundlagen der mRNA-Technologie, auf der die wirksamsten Corona-Impfstoffe beruhen. [E-Paper]

von Alwin Schönberger

Sie sei froh und erleichtert, sagt Katalin Karikó. Froh, dass es funktioniert und sich all die Mühe gelohnt hat; erleichtert, dass mit den ersten Impfungen gegen das Coronavirus eine Klasse völlig neuartiger Präparate endlich den Markt erreicht hat, deren Erforschung sie gut vier Jahrzehnte ihrer wissenschaftlichen Karriere gewidmet hat. Die Praxistauglichkeit der beiden Impfstoffe „Comirnaty“ (BioNTech/Pfizer) und „Moderna“ ist eine späte Bestätigung und Genugtuung für die 65-jährige Biochemikerin, die in Ungarn geboren wurde und den Großteil ihrer akademischen Laufbahn an amerikanischen Universitäten zugebracht hat. Schon Ende der 1970er-Jahre begann sie sich mit den Grundlagen des Herzstücks der beiden Vakzine zu befassen: mit der mRNA-Technologie, die es erlaubt, den Bauplan von Proteinen in menschliche Zellen zu schleusen – mit dem Ziel, den Körper zum Beispiel gegen Viren zu wappnen.

Karikó blickt auf eine außergewöhnliche Forschergeschichte zurück. Es ist eine Geschichte voller Hürden, Rückschläge und Enttäuschungen, zugleich geprägt von bahnbrechenden Entdeckungen, die jedoch verkannt oder ignoriert wurden – mit Ausnahme einiger schlauer Biotech-Entrepreneure, die deren Bedeutung verstanden und Unternehmen gründeten, deren Namen heute die ganze Welt kennt: BioNTech, Moderna, CureVac. Nicht wenige Kollegen meinen, dass Katalin Karikó logische Nobelpreis-Kandidatin ist: für ihre Leistungen als wissenschaftliche Pionierin, ohne die die mRNA-Impfungen gegen Covid-19 nicht denkbar wären.

Wie funktioniert die mRNA-Technologie? Und wie kam Katalin Karikó dazu, an dieser Technologie zu forschen? Lesen Sie die ganze Geschichte von Alwin Schönberger in der Printausgabe vom 21.02.2021 oder als E-Paper!

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