Bundesliga-Start: So funktioniert der neue Modus

Trainer und Spieler während der Pressekonferenz der Bundesliga zum Thema "Saisonauftakt Tipico Bundesliga"

Trainer und Spieler während der Pressekonferenz der Bundesliga zum Thema "Saisonauftakt Tipico Bundesliga"

Details zum neuen Modus der Fußball-Bundesliga, der nach einer Reform in der am Freitag beginnenden Saison 2018/19 erstmals zum Einsatz kommt.

Spielmodus:

Im Grunddurchgang bestreiten zwölf statt bisher zehn Clubs 22 Runden, dabei spielen alle Vereine zweimal gegen jede andere Mannschaft. Danach erfolgt eine Teilung, wobei die Top sechs in der Meistergruppe und die Clubs auf den Plätzen sieben bis zwölf in der Qualifikationsgruppe weiterspielen. Innerhalb jeder der beiden Gruppen spielt in zehn Runden jeder gegen jeden zweimal. Die Punkte aus dem Grunddurchgang werden davor halbiert (und abgerundet). Sind zwei Clubs am Ende des Finaldurchgangs punktegleich und wurde bei einem dieser Clubs ein halber Punkt abgerundet, wird dieser Club vorgereiht. Wurde bei keinem oder bei beiden Vereinen abgerundet, wird als nächstes Entscheidungskriterium die Gesamt-Tordifferenz herangezogen.

Absteiger und internationale Startplätze:

Der Sieger der Meistergruppe ist Meister, der Letzte der Qualifikationsgruppe steigt in die Zweite Liga ab. Der Meister und Vizemeister sowie der ÖFB-Cupsieger haben ihre internationalen Startplätze fix, der Meisterschaftsdritte nur dann, wenn Österreich - wie in der kommenden Saison - fünf Startplätze haben sollte.

Europa-League-Play-off:

Für drei Clubs geht es im Europa League-Play-off (28. Mai bis 2. Juni 2018) noch um den letzten internationalen Startplatz. Bei fünf Startplätzen spielt der Sieger der Qualifikationsgruppe in einem Heimspiel gegen den Fünften der Meistergruppe, der Sieger dieses Duells trifft in zwei Spielen auf den Vierten der Meistergruppe. Bei vier internationalen Startplätzen für ÖFB-Clubs spielt der Sieger der Qualifikationsgruppe in einem Heimspiel gegen den Vierten der Meistergruppe, der Sieger dieses Duells trifft in zwei Spielen auf den Dritten der Meistergruppe. Sollte einer der vorderen Clubs den Cup gewinnen, wird auch der dadurch frei werdende Europacup-Startplatz über den nächstbesten Verein der Liga besetzt. Entsprechend verändern sich auch die Play-off-Teilnehmer.

Anzahl der Spiele und Disziplinarmaßnahmen:

Alle Mannschaften kommen in Grund- und Finaldurchgang auf 32 Spiele (bisher 36), Teilnehmer am Europa-League-Play-off auf maximal 35 Partien. Gelbe, Gelb-Rote und Rote Karten werden vom Grunddurchgang uneingeschränkt in Meister- und Qualifikationsgruppe mitgenommen. Ins Play-off werden nur Gelb-Rote und Rote Karten als Sperren mitgenommen. Der Torschützenkönig wird in allen Spielen der Saison (inklusive Europa-League-Play-off) ermittelt.