Kokainsucht und Depressionen: Sigmund Freuds geplagte Seele

Hochzeitsbild: Trauung in Hamburg im September 1886. Im März 1884 schreibt Freud an Martha: "O Liebe, wie bist du bitter, o Liebe, wie bist du süß …“

Hochzeitsbild: Trauung in Hamburg im September 1886. Im März 1884 schreibt Freud an Martha: "O Liebe, wie bist du bitter, o Liebe, wie bist du süß …“

Kein Sex, aber Drogen und skrupelloser Ehrgeiz. Der neu editierte Briefwechsel mit seiner Verlobten Martha Bernays legt Sigmund Freud in einer prekären Phase seines Lebens offen - seine Selbstversuche mit Kokain, seine Anfänge als Nervenarzt und seine von Verarmungsängsten geplagte Seele.

"Meine Glückstiere“ sollte Sigmund Freud am Ende seines Lebens jene Patientinnen nennen, deren Fallgeschichten seinem "Conquistadorentemperament“ besonders ergiebigen Forschungsstoff lieferten. Dass der Nervenarzt wider Willen mehr an der wissenschaftlichen Verwertbarkeit als an der Heilung seiner Patienten interessiert war, legte er in einem Schreiben an seine Verlobte Martha Bernays in dem demnächst erscheinenden dritten Teil der "Brautbriefe“ deutlich offen.

Am 1. Januar 1884 hatte der bald 28-Jährige eine Stellung als Sekundararzt in der Abteilung für Nervenkranke am Wiener AKH angetreten. Eigentlich wollte Freud als Histologe und Hirnforscher Furore machen, doch seine frühen Förderer hatten ihm trotz seiner herausragenden Begabung für die beiden Fächer aufgrund seiner Finanzmisere, aber auch wegen seiner jüdischen Herkunft, die eine Universitätskarriere wesentlich erschwerte, davon abgeraten. Mit einer Praxis als Nervenarzt hofft er auf "Juden und andere Juden“ als Patienten. Den Begriff "narzisstische Kränkung“ sollte er zwar erst 1917 gebrauchen, doch in Freuds früher Berufsbiografie häuften sich solche Erlebnisse. Er beschreibt diesen Zwiespalt subtil, indem er sich als einer der "Gefangenen, Wunsch- und Gedankenvollen“ bezeichnet.

Einen Tag nach seinem Dienstantritt notiert er in einem Brief an Martha: "… das Material an Nervenkranken, das ich brauche, ist jetzt nicht anzutreffen, Dr. Max Weis hat aus Bosheit die meisten Nervenfälle entlassen und wahre Krampusse von abgelebten elenden alten Leuten herangeschafft. (…) Im Lauf der Zeit werden wir wohl bekommen, was wir brauchen …“

Wenige Tage später stellt der zwischen Minderwertigkeitskomplexen und Größenwahn hin und her gepeitschte "Sigi, mein Sigi“ (so Martha häufig) klar, dass ihm auf seinem zukünftigen Wirkungsgebiet schon jetzt niemand mehr etwas erzählen kann: "Ein wenig wirbelt’s mir von Krankengeschichten, Zeitungen, Abhandlungen, Projekten und Methoden im Kopf herum (…) Ich habe natürlich keinen Lehrer, ich bin mein eigener Lehrer, und muß ziemlich Geduld mit mir haben (…)“

Der Blick auf Sigmund Freud könnte intimer nicht sein als in dem Konvolut der "Brautbriefe“, dessen dritter Band mit dem Titel "Warten in Ruhe und Ergebung, Warten in Kampf und Erregung“ Ende November erscheint.

"Kampf und Erregung"

Der Zustand von "Kampf und Erregung“ dominiert Freuds Seelenleben in der dort dokumentierten Periode von neun Monaten (vom ersten Januar bis ersten September 1884) eindeutig. Einen wesentlichen Anteil an seiner martialischen Verfassung haben seine intensive Beschäftigung mit Kokain und der damit verbundene Selbstversuch - beides unrühmliche Kapitel seiner Vita. Dass Freud seine Verlobungszeit ohne Sex verbrachte, gilt als verbürgt. Ob er als Jungfrau in die Ehe ging, bleibt ungewiss. Mit Martha kam es bestenfalls zu Umarmung und "innigen Küssen“. Immer wieder beschreibt der Sohn eines chassidischen Wollhändlers aus Mähren, wie er seine Müdigkeits- und Erschöpfungszustände mit der Substanz zu lindern versucht, die er am 21. April 1884 erstmals in einem Brief an "Marthchen“ erwähnt: "(…) Ich lese von dem Kokain, dem wirksamen Bestandteil der Kokablätter, welche manche Indianerstämme kauen, um sich kräftig für Entbehrungen und Strapazen zu machen (…) Ich will mir nun das Mittel kommen lassen (…) Vielleicht arbeiten schon viele andere damit, vielleicht taugt es nichts (…), aber das Versuchen will ich nicht unterlassen (…) Mehr als einen solch glücklichen Wurf braucht es nicht, um an unsere Hauseinrichtung denken zu dürfen …“

Freud setzte sich selbst zu diesem Zeitpunkt unter großen Druck, zu publizieren - auch wegen der zusätzlichen Einnahmen: "Ich tue es, weil ich die Leute aufmerksam machen will, dass ich existiere und mich mit Nervenkrankheiten abgeben werde.“

Geldsorgen, Schulden, die Angst, dabei "ein rechter Geizhals zu sein“ und eine regelrechte Verarmungspanik ziehen sich wie ein roter Faden durch das gesamte Mammutprojekt des Fischer Verlags, der die 1539 "Brautbriefe“ in einer akribischen Edition seit 2011 (profil Nr. 48/2011 und Nr. 27/2013) im Zweijahrestakt herausgibt. Das Projekt endet mit dem fünften Band 2019.

Nahezu dreieinhalb Jahre der vierjährigen Verlobungszeit waren der Arzt, dessen Vater Jacob in Wien nie geschäftlich auf die Beine kommen sollte, und die bei der ersten Begegnung 21-jährige Martha Bernays räumlich getrennt: Die intelligente, gebildete und durchaus auch fordernde Enkelin eines Hamburger Oberrabbiners, deren Vater ähnlich wie Jacob Freud in Wien pleiteging und 1879 dort verstarb, wurde von ihrer Mutter 1883 gezwungen, mit ihrer Schwester Minna endgültig nach Wandsbek bei Hamburg zu übersiedeln. Die nach jüdisch-orthodoxem Ritus lebende Emmeline Bernays hoffte damit, ihrer Tochter das romantische Interesse an dem jungen, atheistischen Mann mit den melancholischen Augen, der in ärmlichen Verhältnissen auf der "Mazzesinsel“ in der Wiener Leopoldstadt mit den Eltern und fünf Schwestern lebte, wieder austreiben zu können. Denn "Sigi, mein Gold“, so der Kosename von Freuds Mutter Amalia für ihren Erstgeborenen, war für den zwar verarmten, aber dennoch angesehenen Bernays-Clan alles andere als heiratstaugliches Material.


… wenn Du unartig bist, wirst Du sehen wer stärker ist, ein kleines, sanftes Mädchen, das nichts ißt oder ein großer, wilder Mann, der Kokain im Leib hat.

Die Aushungerungsstrategie schoss jedoch ins Leere: In ihren Hunderten Briefen, "unserem Roman in Fortsetzungen“ (Freud), werden die Brautleute, die ihre Verlobung im Juni 1882, nur zwei Monate nach der ersten zufälligen Begegnung im Zuge eines Besuchs von Freuds Schwestern, heimlich feierten, nicht müde, sich ihrer Liebe zu versichern, ihre Sehnsüchte zu artikulieren und von einem gemeinsamen Leben zu träumen, in dem, so der Begründer der Psychoanalyse, "ich einmal doch nicht denken brauche, von wem ich mir am nächsten Tag Geld leihen werde“ . Die Panik, zu verarmen, sollte "mein armer, abgebrannter Schatz“ (Martha an Freud), auch in den Tagen seines höchsten Ruhms, nie ablegen. Der Wiener Psychoanalytiker August Ruhs ergänzt dazu: "Gegen diese Angst hat er sich später kontraphobisch gewandt und sich relativ wenig um Finanzen gekümmert.“

Auch die Erforschung von Suchtkrankheiten klammerte Freud, der Jahrzehnte an Nikotinsucht litt (Rauchen täglich, 25 x leider, aber wenn das Liebchen nicht da ist, braucht der Mensch eine Narkose … ) und elend an Zungenkrebs zugrundegehen sollte, trotz seiner Forschungslibido kontraphobisch aus. Dass Freud bei seinen Selbstversuchen mit Kokain in Abhängigkeit geriet, wurde zwar in der Forschung immer in Zweifel gezogen, legt der erstmals vollständig dokumentierte Briefverkehr des Paares, in dem Freud so authentisch und direkt wie in keinem anderen seiner zahlreichen Briefwechsel aufscheint, aber nahe. Am 2. Juni 1884 schrieb er an Martha, die zuvor über Verdauungsprobleme und Appetitlosigkeit geklagt hatte: "… wenn Du unartig bist, wirst Du sehen wer stärker ist, ein kleines, sanftes Mädchen, das nichts ißt oder ein großer, wilder Mann, der Kokain im Leib hat“ . Und Martha neckt brieflich zurück: "Du schrecklich wilder Mann (...): Laß Dein Giftzeug nur zu Hause.“ Mitte Juli klagt sie: "Wundere Dich nicht, Geliebter, über mein Verzagtsein, ich hab ja kein Coca bei der Hand und bin ganz down.“ Bis in die 90er-Jahre des 19. Jahrhunderts sollte Freud, der sein "Prinzeßchen“ im September 1886 in Hamburg standesamtlich und nach jüdischem Ritual traute, regelmäßig "das Zaubermittel“ konsumieren: Besonders vor Vorträgen, die er so "lebendiger und freier“ gestalten konnte, und zur Linderung "depressiver Gemütszustände“ nahm er die Substanz, meist in Wasser aufgelöst, ein. Immer wieder ließ er ihr auch das "Coca“ auf postalischem Weg zukommen, ein generöser Akt für seine beengten Verhältnisse, denn der Preis für ein Gramm verschlang ein Zehntel seines Monatsgehalts: "Ein Pulver Coca liegt heute bei. Wenn Du müde und verstimmt bist oder nach dem Essen Beschwerden hast, so nimm die eine Hälfte in einem Weinglas mit Wasser (…). Ob’s auf Dich wirkt und wie, weiß ich nicht. Die Wirkung auf die Stimmung ist so verschieden; die Wirkung auf Hunger und Müdigkeit eine ganz allgemeine …“

Aus karrieristischer Sicht war Freuds "Coca-Episode“ ein unrühmliches Kapitel in seiner Biografie, die, so der Freud-Forscher Albrecht Hirschmüller in seinem Vorwort zum dritten Band, "gerne unter Freud-‚Bashern‘ dazu benutzt wird, ihn als leichtfertigen Scharlatan zu diskreditieren“. Ein Vorwurf, der nicht unberechtigt scheint: Freud stand bei der Erforschung des möglichen Heilmittels bei Herzkrankheiten, Schwächezuständen, Magenbeschwerden, der Seekrankheit und der damals weit verbreiteten Morphiumsucht im Sold von Pharmafirmen - zuerst bei der Darmstädter Firma Merck, die seit 1862 Kokain im freien Verkauf anbot; 1885 erhielt er für 60 Gulden vom amerikanischen Konkurrenten Parke, Davis & Co. den Auftrag eines Gutachtens, das in der Feststellung mündete, dass "das Parke-Kokain ebenso gut wirkt wie das viel teurere Mercksche.“


Ich habe einen Nervenanfall, den ich ganz gewiss publizieren werde.

Als Martha im Mai in einem Brief leise Skepsis an Freuds Coca-Euphorie anklingen lässt, lässt Freud skrupelfreien Ehrgeiz durchklingen: "Was mir das Kokain nützen kann? Kind, dass die Leute von mir hören und reden, dann kommen sie auch zu Deinem Sigmund.“

Wie sehr Freud auch seine eigenen Befindlichkeiten jederzeit wissenschaftlich zu verwerten bereit ist, beweist die Bemerkung: "Ich habe einen Nervenanfall, den ich ganz gewiss publizieren werde.“

1885 erschien seine hymnische Empfehlung der Droge "Über Coca“ zuerst im "Centralblatt für gesammte (sic) Therapie“, dann als eigenständige Publikation. Mit seinem euphorischen Text für die Substanz, die "eine Zunahme von Selbstbeherrschung“ sowie das Gefühl "lebenskräftiger und arbeitsfähiger“ zu sein, bewirke, initiierte Freud indirekt die erste große Kokainwelle in Europa und Amerika. Der bis heute weltweit marktführende Softdrink "Coca-Cola“ bekam seinen damals so hochmodischen wie zugkräftigen Namen 1886 verpasst.

Mit der Wiener Engel-Apotheke am Hof vereinbarte der ehrgeizige Sekundararzt eine Preissenkung. Das "Zaubermittel“ sollte jedermann zugänglich werden. Mit seiner Euphorie für die Droge stürzte er auch seinen langjährigen Weggefährten und früheren Lehrer am Physiologischen Institut Ernst Fleischl von Marxow ins endgültige Verderben: Den Kollegen, der sich beim Sezieren eine Leicheninfektion zugezogen hatte und durch die damit verbundenen unerträglichen Schmerzen morphiumsüchtig geworden war, suchte Freud mit Kokain aus dieser Abhängigkeit zu befreien. Mit dem Endeffekt, dass sich Fleischls Kokainkonsum unter Freuds therapeutischer Ägide ins Unermessliche steigerte und er bis zu seinem qualvollen Tod 1891 an Polytoxomanie litt. In der "Traumdeutung“ (datiert mit 1900, tatsächlich 1899) artikuliert Freud sachte Reue über die leichtfertige Behandlungsmethode: "Die Empfehlung des Kokains, die 1885 von mir ausging, hat mir auch schwer wiegende Vorwürfe eingetragen. Ein teurer, 1895 (Anm. Fleischl starb tatsächlich 1891) verstorbener Freund hat durch dieses Mittel seinen Untergang beschleunigt.“

1936, drei Jahre vor seinem Tod, schreibt er: "Die späteren Koka-Arbeiten hätten nie veröffentlicht werden sollen.“

Wie sehr Kokain um die Jahrhundertwende zum medizinischen Haushaltsartikel wurde, zeigt aktuell die US-Fernsehserie "The Knick“, in der unter der Regie von Steven Soderbergh Clive Owen einen kokain- und opiatabhängigen Spitalsarzt um die Jahrhundertwende spielt.


Ich kann hier rückgreifend erzählen, dass es die Schuld meiner Braut war, wenn ich nicht schon in jenen jungen Jahren berühmt geworden bin.

Tragisch-komische Fußnote zur Kokain-Affäre: Den Weltruhm verpasste er damals nur um Haaresbreite. Zwar erwähnte Freud in einer seiner Abhandlungen, die anästhesierende Eigenschaft des Stoffes auf Haut und Schleimhäute, führte den Gedanken aber nicht weiter aus, weil er nach zwei Jahren Trennung von Martha endlich die Möglichkeit bekam, seine Verlobte in Wandsbek zu besuchen, und die Arbeit dementsprechend hastig abschloss. Nur "fünf Prozent der Ehre“ sollten ihm bleiben, denn der Augenarzt Karl Koller revolutionierte mit der Fortführung dieser Erkenntnis im September 1884 auf einem Kongress in Heidelberg die Augenheilkunde. In der "Selbstdarstellung“, viele Jahre später, macht er - lupenrein narzisstisch, Martha dafür verantwortlich: "Ich kann hier rückgreifend erzählen, dass es die Schuld meiner Braut war, wenn ich nicht schon in jenen jungen Jahren berühmt geworden bin.“

Abgesehen von der rührenden "education sentimentale“ zweier gegen alle Widerstände Liebenden, sind die "Brautbriefe” natürlich eine "Goldmine“ (der erste Freud Biograf Ernest Jones) für Forscher und Historiker. Dass die Dokumente, die die Psyche des bedeutendsten Seelenforschers der Geistesgeschichte schonungslos in ihren Schattenfacetten zeigen, über mehr als ein Jahrhundert nicht der Öffentlichkeit zugänglich waren, ist aus Sicht der Familie nachvollziehbar. Schließlich kommen sie in ihrer Vollständigkeit einer Charakteroffenlegung gleich, die nicht nur Freuds frühe Genialität zeigt, sondern auch Schrammen am Denkmal Freud hinterlässt.

Freuds Witwe Martha, die "das teure Oberhaupt“ um zwölf Jahre überleben sollte, wollte die "Brautbriefe“ schon nach Freuds Tod der Vernichtung preisgeben, "aber sie ließ sich dann doch noch von ihrer Töchtern umstimmen“, so "Brautbrief“-Co-Herausgeberin Ilse Grubrich-Simitis: "Die Lektüre der Briefe zeigt ein weitaus realistischeres, menschlicheres und faszinierendes Freud-Bild, als jenes flache Idealbild, das die Freud-Hagiografie vor uns errichtet hat.“ Ersten Zugang zu dem Konvolut bekam der Freud-Jünger Ernest Jones, der nach dem Zweiten Weltkrieg Teile der "Goldmine“ in seiner durchwegs unkritischen, sehr verklärenden Freud-Biografie verwertete. Erst kurz vor ihrem Tod 1981 gab Tochter Anna Freud, die Kronprinzessin der Psychoanalyse, die Erlaubnis, die Briefe nach dem Jahr 2000 in der Library of Congress in Washington der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ein Akt, der Freud selbst wahrscheinlich Magenbeschwerden verursacht hätte. Denn der Mann, der "am Schlaf der Menschheit rüttelte wie kein zweiter“, so sein Biograf Peter Gay, wollte mit Sicherheit nicht, dass seine privaten Briefe publik gemacht werden.

In seinem Leben schrieb er insgesamt 20.000 Briefe, von denen in etwa 11.000 erhalten sind. Der Salzburger Historiker Ernst Falzeder, der ein Jahr mit der Transkription anderer Freud-Briefe in der Washingtoner Bibliothek verbrachte hatte, ist sich sicher: "Es wäre ihm nicht recht gewesen. Alles, was Freud der Nachwelt hinterlassen wollte, war die Psychoanalyse, der Rest sollte privat bleiben.“

Wie sicher sich Freud jedoch schon damals seiner zukünftigen Bedeutung war, schreibt er im Frühsommer 1884 an sein "geliebtes Marthchen“: "Ich muss also streng arbeiten, wenn ich meine Erfolge noch selbst erleben will.“

In allen Zitaten wurde die Originalschreibweise übernommen.

Sigmund Freud/Martha Bernays: "Warten in Ruhe und Ergebung, Warten in Kampf und Erregung“
Hsg. von Gerhard Fichtner, Ilse Grubrich-Simitis und Albrecht Hirschmüller.
Fischer Verlag, 612 Seiten, 48 Euro
Erscheinungsdatum: 27.11.
Nächster Band: Herbst 2017.