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Titelgeschichte
10/17/2020

Resilienz: Wie werden wir mit der Krise fertig?

Resilienz heißt die Fähigkeit, mit Verlusten, Krisen und Katastrophen zurechtzukommen – oder mit den Verwerfungen der Corona-Pandemie. Experten erklären, wie sie entsteht, Betroffene berichten vom Umgang mit Schicksalsschlägen. Die gute Nachricht: Resilienz kann jeder – wenn die Umstände passen.

von Sebastian Hofer, Angelika Hager , Edith Meinhart

Gregor Demblin könnte in jedem Psychologie-Seminar als Musterbeispiel eines resilienten Menschen auftreten. Der 43-jährige Wiener Unternehmer zeigt exemplarisch die Fähigkeit des Menschen, auch an größten Hindernissen zu wachsen. Soeben ist sein Buch „Wie ich lernte, Plan B zu lieben“ erschienen, in dem er seine Geschichte erzählt. Sie begann vor 25 Jahren. Griechenland, Maturareise: ein Sprung ins Meer, ein Schmerz, Querschnittlähmung. Es folgten Monate der Reha, und irgendwann die Erkenntnis, dass die Hoffnung auf Heilung begraben werden müsse.

Demblin erinnert sich: „Nachdem ich aus der Intensivstation gekommen bin, habe ich trainiert wie ein Leistungssportler, neun Stunden täglich in der Reha, dann noch auf eigene Faust. Es war meine fixe Idee, dass ich wieder gehen werde. An diesem Plan A habe ich viel zu lange festgehalten, auch weil er mir Kraft gab, weiterzumachen. Nach über einem Jahr haben mir die Ärzte schonend beigebracht, dass ich der Realität ins Auge sehen muss.“

Lesen Sie die Geschichte von Angelika Hager, Sebastian Hofer und Edith Meinhart in der aktuellen Printausgabe oder als E-Paper!

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