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Titelgeschichte
08/29/2020

Sind die Monarchien noch zu retten?

Könige auf der Flucht, Prinzen auf Abwegen, ganze Familienzweige privatisiert: Die europäischen Königshäuser demontieren sich gerade selbst. Soll man sie daran hindern?

von Alexandra Unger , Sebastian Hofer

Die folgende Geschichte beginnt im obersteirischen Mürztal, Gemeinde Neuberg, mit einer Panne. Montag, der 24. August, später Vormittag. Eine Kassa im Dorfsupermarkt streikt, an der zweiten ist sich ein älteres Ehepaar nicht einig über die Anbringung der Rabattaufkleber. Die Schlange wächst, der Blick schweift über das Zeitschriftenregal: „Klein George hat es ausgeplaudert: Herzogin Kate – Das vierte Baby!“ („Neue Post“). „Victoria & Daniel: Es wäre so schön! Das 3. Baby?“ („Echo der Frau“). „Königin Silvia: Die Angst um ihre Lieben wächst von Tag zu Tag“ („7 Tage“). „Königin Sofia: Demütigend. Juan Carlos floh nicht alleine.“ (ebenda) „Sofia von Spanien. Das 1. Interview nach dem Skandal“ („Das neue Blatt“). „Meghan & Harry: Tragödie in ihrer Villa. Packt Harry jetzt seine Koffer?“ (OK!“). „Prinzessin Kate. Verheimlichtes Baby-Drama!“ („Freizeit Heute“). „Harry & Meghan: Endgültig! Zurück nach England“ („Echo der Frau“). „Meghan und Harry: Jetzt enthüllt. Zurück nach England – unmöglich!“ („Frau mit Herz“). Und schließlich, „Frau aktuell“: „Prinz Harry: Bittere Abrechnung mit Charles. Er ist nicht sein Vater.“

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Lesen Sie die Geschichte von Sebastian Hofer und Alexandra Unger in der aktuellen Printausgabe oder als E-Paper (www.profil.at/epaper)!

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