Die Glaubenskrieger

Auch nach dem jüngsten Beweis des schulischen Unvermögens zählt Gesinnung mehr als Fakten. Der Schock hat die ideologischen Barrieren im Schulstreit nicht niedergerissen.

Die Chefs der Lehrergewerkschaften der verschiedenen Schultypen, allesamt Herren mittleren Alters aus der ÖVP, haben unterschiedliche Ideen zur Verbesserung des Schulsystems: Sie setzen auf bessere Lehrerauswahl, mehr Elternbildung und wettern gegen "Bulimie-Pädagogik“. Es eint sie nur die abgestufte Skepsis gegenüber der Gesamtschule, einer Neuerung, die schon 1920 vom sozialdemokratischen Schulreformer Otto Glöckel leidenschaftlich vertreten wurde und seit 90 Jahren ebenso heftig debattiert wird. Die Argumente haben sich kaum verändert: "Wir alle sind so verschieden.“ Sämtliche Experten der PISA-Studie weisen freilich darauf hin, dass die frühe Selektion im österreichischen Schulwesen die Begabungsreserven nicht ausschöpft, Kinder aus bildungsfernen Schichten benachteiligt und die ideale Schule besser ausgebildete Lehrer, Sozialpädagogen, Schulpsychologen und neue, architektonisch dem Lernen und Spielen angepasste Räume braucht. Nur so könne der schwache Schüler individuell gefördert werden.

Zumindest darin sind sich alle Lehrergewerkschafter einig: "Die Schule braucht mehr Geld.“

Der Zerrissene
Lehrergewerkschafter Walter Riegler (ÖVP), Pflichtschulen

Für Walter Riegler, Vertreter der Pflichtschullehrer, sind gewisse Eltern die Wurzel allen Übels. Könnte er, wie er wollte, würde er ihnen Respekt vor der Lehrerschaft einimpfen, doch das Pendel der Autorität schwingt zurück. Er kenne akademisch gebildete Paare, die im Konflikt mit der Lehrerschaft sofort mit dem Rechtsanwalt drohten, und andere, die mit ausgefahrener Faust ihren Standpunkt untermauerten.

Der Gewerkschafter hat derzeit keine guten Tage. Von seinen Parteifreunden wird die Volksschule als Beweis vorgeführt, dass eine Gesamtschule nie funktionieren könne - "eine nicht zu Ende gedachte Behauptung“ -, kritisiert Riegler, und alle Welt spreche über das Versagen der Volksschullehrer, die nicht in der Lage seien, den Kindern ordentlich Lesen beizubringen.

Im ideologischen Streit um die Gesamtschule ist Riegler selbst ein Zerrissener. Nicht dagegen und nicht dafür. Vor zwei Jahrzehnten hat er noch in einer Ganztagsschule in Wien-Floridsdorf unterrichtet, ein hartes Pflaster, auf dem er selbst groß geworden ist. Sein Vater, ein Gaswerker, hatte ihm seine Hände mit den Schwielen gezeigt und gesagt: "Wenn du es mal besser haben willst, musst du dich anstrengen.“

Die Ganztags-Volksschule war kein Heilsversprechen. Lernschwachen Kindern war auch die zusätzliche Unterrichtsstunde am Nachmittag, bevor man ins Hallenbad ging, zu wenig. Keine Zeit, sich mit einem einzelnen Kind hinzusetzen und zu üben. Riegler erinnert sich an Stunden, in denen an Unterricht nicht zu denken war, wenn ein Kind heulte, weil der Großvater gestorben war, familiäre Probleme den Schulalltag überschatteten. Schon damals war der Lehrplan derart überfrachtet, dass für das Lesen nur wenig Zeit blieb. Das hat sich bis heute nicht geändert. Die Lesestudie PIRLS, die im Jahr 2006 Volksschüler der vierten Klasse testete, stellte das Manko fest: Nur 3,1 Wochenstunden werden in Österreich für das Lesen aufgewendet, in manchen Ländern ist es doppelt so viel.

Riegler kommt ins Schwärmen, wenn er an seine Bildungsreise nach Finnland denkt, dem alljährlichen PISA-Sieger. "Es bleibt einem der Mund offen angesichts der fantastischen Schulbauten, großzügige Anlagen, in denen sich Kinder und Lehrer wohlfühlen, Platz zum Lernen, zum Spielen, eigens ausgebildete Kräfte für den Förderunterricht, Schulpsychologen, ein privater Staff für die Pausenaufsicht.“ Auch die Auswahl der finnischen Lehrer nötigt ihm Bewunderung ab. "Nur die Besten, jeder zehnte Anwärter unter hundert, werden akzeptiert, während an unseren pädagogischen Hochschulen jeder genommen wird, weil man anders gar nicht genug Lehrer hätte.“ Kränkend empfindet er, dass hierzulande ein Bachelor-Abschluss für einen Pflichtschullehrer ausreichend sein soll, wo doch Experten gerade für die Jüngsten die allerbeste Ausbildung fordern. Bei den PISA-Testsiegern sind fünfjährige Studiengänge obligatorisch.

Ein Rätsel ist ihm, dass Österreich im OECD-Vergleich eines der teuersten Schulsysteme unterhält und dennoch versagt. Er vermutet, dies habe mit der kleinteiligen, teuren Schulstruktur zu tun. 40 bis 45 Prozent der Volksschulen bestehen aus ein- oder zweiklassigen Volksschulen, mindestens 40 Prozent der Hauptschullehrer, vor allem an kleinen Standorten, unterrichten Fächer, für die sie nicht ausgebildet sind. Schulzentren wie in Finnland werden jedoch auch von Rieglers Parteifreunden als "Bildungsfabriken“ denunziert.

Den Vorwurf, Lehrer würden es sich bequem machen, die Fortbildung gern in die Unterrichtszeit verlegen, die Vorbereitung ihrer Stunden routiniert, ohne großen Aufwand bewältigen, bestreitet Riegler ganz vehement, ganz Interessenvertreter: "Bei vierzeiligen Schreibübungen eines Erstklasslers sitzt man ganz schön lang. Man darf ja nicht einfach den Fehler durchstreichen, und dazulernen muss ein Lehrer andauernd, etwa dass es die Tschechoslowakei heute nicht mehr gibt.“

Der Elterntrainer
Lehrergewerkschafter Albert Arzt (ÖVP), Berufsschulen

Experten mögen sich den Mund fusselig reden, Albert Arzt lässt sich dadurch in seinen Ansichten nicht erschüttern. "Der PISA-Test ist weit überschätzt“, findet der Lehrergewerkschafter. Er ist oberster Berufsschullehrer-Vertreter und hat erstens zu sagen, dass im PISA-Siegerland Finnland viel mehr Jugendliche arbeitslos sind als in Österreich. Zweitens seien "seine“ Berufsschüler bei PISA viel zu streng bewertet, immerhin seien sie nur Teilzeitschüler. Und überhaupt ist Arzt der Meinung: "Handwerkliche Tätigkeiten haben in Österreich einen zu geringen Stellenwert. Das ist ein gesellschaftliches Problem.“ Darüber sollte geredet werden, nicht immer nur über den PISA-Test.

Rund 40 Prozent eines Jahrgangs absolvieren Lehre und Berufsschule. Die wenigsten haben eine Bildungsbiografie wie Arzt: Er war am Gymnasium, wechselte mit 15 Jahren in eine Tischlerlehre, danach wieder ans Gymnasium bis zur Matura und wurde Berufsschullehrer. Die meisten der Schüler dort "haben jeden Faden zum Lernen verloren“, sagt er, außerdem sei den Pubertierenden "alles wichtig, nur nicht die Schule“. Die Jugendlichen zu stabilisieren, das zählt schon als Erfolg, wenn einige Ehrgeiz entwickeln, sei viel erreicht. Arzt sah es immer auch als seine Aufgabe, den Jugendlichen Selbstbewusstsein zu vermitteln: "Ein Handwerk ist ein schöner Beruf.“

Heute arbeitet er in der Direktion Bildung der Oberösterreichischen Landesregierung und schöpft seine Ansichten aus der persönlichen Empirik als ehemaliger Berufsschullehrer, vierfacher Vater, Ehemann einer Volksschullehrerin und ÖVP-Ortschef der kleinen Gemeinde Schlierbach. Er ist gegen die Gesamtschule, weil seine Kinder dagegen rebelliert hätten. Er ist überzeugt, dass es Aufgabe der Eltern sei, Lust aufs Lesen zu machen, immerhin habe er seinen Kindern auch vorgelesen: "Wenn so viele Kinder nicht lesen können, ist das nicht das Problem der Schule. Ich wehre mich dagegen, dass man Eltern die Verantwortung abnimmt.“ Österreich ist eines der Länder, in denen Bildung vererbt wird: PISA-Schüler, deren Eltern nur Pflichtschulabschluss haben, kamen beim Lesen auf 399 Punkte, Akademikerkinder auf 520 Punkte. Dagegen hat Arzt ein einfaches Rezept: "Man sollte die Eltern mehr bilden.“

Die Schule jedenfalls könne die Defizite nicht ausgleichen. Er weiß von seiner Frau, dass viele Volksschüler nicht Stiegen steigen, Maschen binden oder zuhören können: "Das muss man ihnen beibringen, da fehlt die Zeit, auch noch Lesen oder Rechnen zu üben.“

In anderen Staaten werden Hausübungen oder Fördern nicht an die Eltern delegiert. Darüber braucht man mit Arzt aber nicht zu reden: "Von einer Ganztagsschule halte ich nichts.“ Er hält es auch für sinnlos, wenn Lehrer mehr Zeit an den Schulen verbringen: "Wann sollen sie sich dann vorbereiten? Das geht an den Schulen nicht.“ Darum graut ihm schon jetzt vor dem neuen Dienstrecht für Lehrer, das bald verhandelt wird: "Wenn das so weitergeht, versteht man unter neuem Dienstrecht moderne Sklaverei.“

Der Elitenbewusste
Gewerkschafter Eckehard Quin (ÖVP), allgemeinbildende höhere Schulen

Es gibt einen Dünkel, der mit sachlichen Argumenten einhergeht und auf bestehende Verhältnisse baut. In einer Hauptschule oder gar im Polytechnikum würde er niemals unterrichten wollen, sagt Eckehard Quin, der erst vor wenigen Tagen zum bundesweiten Vertreter von 21.000 AHS-Lehrern gewählt wurde. Das sei "schwere Erziehungsarbeit, Umgang mit Verhaltensoriginalitäten und disziplinären Problemen“, doch habe er Respekt vor denen, die es tun.

Der 42-jährige Geschichte- und Chemielehrer ist der einzige oberste Personalvertreter, der selbst ein paar Stunden pro Woche unterrichtet, in der Oberstufe eines Gymnasiums in Perchtoldsdorf - paradiesische Zustände, gemessen an Problemschulen im Ballungsraum Wien. Jeder zweite Haushalt ist hier eine Akademikerfamilie, die wenigen Kinder mit Migrationshintergrund kommen auch nicht von schlechten Eltern.

Im Einklang mit dem Standpunkt der ÖVP-Zentrale meint Quin, dass das Problem der Leseschwäche in der Volksschule entstehe, die als Gesamtschule konzipiert sei und zeige, dass es nicht funktioniere. Überdies habe die Politik das Migrationsproblem jahrzehntelang verschlafen.

Dem Chor jener Bildungsexperten, die die frühe soziale Selektion im österreichischen Schulsystem dafür verantwortlich machen, dass in keinem anderen Land der westlichen Welt die Lesekompetenz der Kinder so stark vom sozialen Status ihrer Herkunft abhängt, die Schule das fehlende kulturelle Kapital aus bildungsfernen Milieus nicht ausgleicht, hält Quin andere Expertisen entgegen. Die Gesamtschule könne in einem kleinstrukturierten Schulsystem nie funktionieren. Eine Änderung würde "immense Kosten verursachen und einen ungeheuren politischen Aufwand benötigen“.

Lesen lernen, das ist für Quin mit dem Lernen eines Musikinstruments vergleichbar. "Wenn Sie einen guten Lehrer haben, geht es leichter, aber ohne Üben lernen Sie es nie.“ Prinzipiell liege die Hauptverantwortung dafür im Elternhaus, der Staat solle diese Aufgabe nicht an sich ziehen, doch Hilfestellung bieten, wenn Mütter oder Väter dazu nicht in der Lage sind. Volksschullehrer sollten dabei von Sozialpädagogen unterstützt werden. "Lehrer sind für den Unterricht da“, sagt Quin. Es wäre eine finanzielle Verschwendung, sie für das Lesenüben einzusetzen. In ganztägigen Schulformen - "den ideologisierten Begriff der Ganztagsschule verwende ich nicht gern“ - könne dieser Förderunterricht gut umgesetzt werden, meint Quin.

Quin ist überzeugt, dass ein differenziertes, aber durchlässiges Schulsystem den unterschiedlichen Begabungen am ehesten gerecht wird. "Alle sollen gleich sein, ist falsch. Je besser eine Schule funktioniert, desto größer sind die Unterschiede, die sie produziert“, meint Quin. Die Schlechtesten dürften "nur nicht unter einen gewissen Level sinken“. Das könne man auch bei der Einkommensgerechtigkeit sehen: "Sozialen Frieden gibt es dort, wo die, die am wenigsten haben, auch noch genügend haben.“

Gegenüber anderen Reformideen gibt sich der AHS-Gewerkschafter offen und gesprächsbereit. Gerne hätte er die Prüfungskultur geändert. Derzeit herrsche eine "Bulimie-Pädagogik: Wissen wird reingestopft, bei der Prüfung reproduziert und wieder vergessen.“ Aus eigener Erfahrung würde Quin auch gern länger zurückliegenden Lehrstoff, der zum Verständnis notwendig ist, prüfen, was das Schulrecht derzeit verbietet. Den Vorwurf, das Gros der Lehrer bilde sich in der Unterrichtszeit und nicht in den ohnehin langen Sommerferien weiter, gibt er an den Staat zurück: "Zu wenig Angebot. Der Holland-Blumenmarkt gibt mehr für die Fortbildung seiner Mitarbeiter aus als Österreich für seine Lehrer.“

Der Betriebswirt
Gewerkschafter Jürgen Rainer (ÖVP), berufsbildende mittlere und höhere Schulen

Wenn Jürgen Rainer gefragt wird, wo die größten Probleme liegen, zeichnet der Lehrergewerkschafter eine Gauߒsche Kurve mit einem kleinen Anteil Hochbegabter und einem größeren Bereich Problemschüler. Es habe keinen Sinn, aus allen Kindern Akademiker machen zu wollen, sagt er. Genau das sei aber die bildungspolitische Zielvorgabe, und die sei zum Scheitern verurteilt: "Ideologisch geht man davon aus, dass alle gleich begabt sind. Ich sage aber: Wir alle sind so verschieden.“ Daher lautet Rainers Credo: Individualisieren, individualisieren, individualisieren. "Wir brauchen ein neues System des Förderunterrichts, derzeit erwischen wir die Schüler nicht. Und wir brauchen viel mehr Schulpsychologen.“

Rainer unterrichtet seit elf Jahren nicht mehr und vertritt die 23.000 Lehrer der berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (BMHS). An HTLs und Handelsakademien kommen die Schüler mit 15 Jahren. Wie die Schule davor organisiert ist, ob in Gesamtschulen oder nicht, ist Rainer "ziemlich egal“, sagt er - Hauptsache, es funktioniere und mit 15 könne jeder lesen, schreiben und rechnen. Auch für eine neue Lehrerarbeitszeitdiskussion zeigt Rainer durchaus Verständnis.

Er ist zwar Konservativer, aber noch viel mehr gelernter Betriebswirt. Ideologisch aufgeladene Diskussionen hält Rainer für nicht zielführend, er plädiert dafür, das Schulangebot an der Nachfrage zu orientieren: "Mit den starren Strukturen des vorigen Jahrhunderts kommen wir nicht weiter. Wenn die Eltern wollen, dass der Unterricht um 9 Uhr beginnt, dann müssen wir uns danach richten. Und wenn die Eltern Ganztagsschulen wollen, müssen wir Ganztagsschulen anbieten.“ Rainer tut sich beim Thema Ganztagsschule leichter als manche Kollegen, die berufsbildenden höheren Schulen sind schon jetzt keine Halbtagsschulen, an keiner Schulform arbeiten Lehrer mit 1973 Stunden pro Jahr länger.

Als Betriebswirt ist Rainer überzeugt, dass "die Ressourcenverteilung im Bildungssystem nach den völlig falschen Kriterien erfolgt“. Sein Lieblingsbeispiel dafür sind die Kleinstschulen: 80 Prozent der Volksschulen sind derartige Mini-Betriebe. Das ist sehr teuer, das Geld fehlt an anderen Schulen. Zudem haben diese Dorfschulen beim PISA-Test besonders schlecht abgeschnitten. Wenn politisch gewünscht wird, dass in jedem Dorf eine Schule steht, müsse man dafür auch Extramittel zur Verfügung stellen, sagt Rainer. Er sieht "seine“ Schulen derzeit als Verlierer der Bildungspolitik: Mehr als die Hälfte der Maturanten kommen aus einer BMHS, die Geldströme fließen aber daran vorbei: In jeder dritten Klasse sitzen mehr als 30 Jugendliche.

Rainer selbst war Internatsschüler. Lernen war nicht die oberste Priorität seiner Eltern, ihnen war wichtiger, dass er ihr Geschäft im steirischen Köflach übernimmt. Dazu kam es nie, Rainer ertrotzte sich den Gymnasiumsbesuch in Graz und kam über den Umweg einer Anstellung in der Sozialversicherung zum Lehrerberuf. Bis heute ist er Vorstand der Grazer Lebenshilfe und hat daher mit Menschen Kontakt, "für die das kleine Einmaleins schon eine Leistung ist“. Daraus zieht er den Schluss, dass es ab einem gewissen Alter verschiedene Schultypen braucht: "Man tut diesen Kindern nichts Gutes, wenn man sie ständig überfordert.“

In Rainers Selbstbild ist die Lehrergewerkschaft ein unverzichtbarer Motor für Bildungsreformen. Dass sie außerhalb der Welt der Standesvertreter das Image als Blockierer hat, irritiert Rainer nicht weiter: "Die Ergebnisse bei den Wahlen kommen nicht von ungefähr.“ Immerhin haben er und seine Christgewerkschafter bei den Personalvertretungswahlen im Vorjahr ihre absolute Mehrheit auf 57,3 Prozent ausgebaut. Dieser Wahlsieg verschafft Rainer die Unabhängigkeit, auch die Bildungspolitik seiner Partei, der ÖVP, zu kritisieren. Von deren Idee, alle Lehrer in die Hoheit der Bundesländer zu verfrachten, ist er schlicht "schockiert“.