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Rainer Nikowitz
08/12/2006

Wer will mich?

Wer will mich?

Burgstaller: Herr Bundeskanzler, hat Ihnen schon einmal jemand gesagt, dass Sie wunderschöne Augen haben?
Schüssel: Niemand, der net was von mir wollt oder net blind war. In welche Kategorie fallen Sie?
Burgstaller: Aber wer wird denn glei so misstrauisch sein! Bei uns in Salzburg gibt’s da a Sprichwort …
Schüssel: Des da? Hat der Bauer einen Knaller – dann wählt er Gabi Burgstaller!
Burgstaller: Des is ja …, ding …, wahnsinnig witzig is des! I hab aber a anderes gmeint. Es heißt: „Die Augen sind der Liebe Boten.“
Schüssel: Des klingt wie a Lied vom Hansi Hinterseer. Also nach Brechreiz. Und außerdem: Was für a Liebe? San S’ mir net hab, aber net einmal, wenn i allein im Wald steh und weiß, auf tausend Kilometer gibt’s sonst nur den Khol.
Burgstaller: Schließen S’ die Augen und tun Sie’s für Österreich!
Schüssel: Sagen S’ einmal, was wollen Sie von mir? Nehmen S’ die Händ da weg, oder i hetz die Gehrer auf Sie!
Burgstaller: Ma, wegen Ihna isses eh net, ka Angst. Aber das Land braucht a stabile Regierung.
Schüssel: I bin eh total stabil.
Burgstaller: Und wir brauchen a paar Minister und was zum Reden. Sonst blamier ma uns no vier Jahr.
Schüssel: Und ihr glaubts wirklich, in der Regierung blamierts euch net? Süß!
Burgstaller: Guat. Bitte schön. Dann nehmen wir euch aber a net, wenn wir Erste werden, und dann könnts schauen, wo ihr … Und was genau is da jetzt so umwerfend lustig?

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