Neue Alben: Florence + The Machine, Cry Baby und Too Slow To Disco

Neue Alben: Florence + The Machine, Cry Baby und Too Slow To Disco

Herz-Schmerz, Kaffee und Sommergefühle: Es geht wieder einmal um die wirklich wichtigen Dinge im Leben. profil unerhört präsentiert die Alben der Woche.

Florence + The Machine: How Big, How Blue, How Beautiful (Island/Universal)

Die Karriere von Florence Welch beruht auf einem einzigen Versprechen. Die 28-jährige Britin fühlt und singt über die Liebe, den Schmerz und das Leben eindringlicher als jede andere Künstlerin. Ihr drittes Bandalbum macht dabei keine Ausnahme. „How Big, How Blue, How Beautiful“ ist ein einzig langer Break-up-Song. Dass das auf Albumlänge nicht langweilig wird, ist der einzigartigen Stimme von Florance Welch zu verdanken. Wer sie schon live erleben durfte, weiß davon zu berichten. Gänsehaut to the max. (7.4/10) Ph. D.

Florence + The Machine - Ship To Wreck

Cry Baby: Cry Baby (Fettkakao)

Wo Fettkakao draufsteht, ist zumeist drinnen: unaufgeregt-dringliche Musik, Freunde in wechselnder Besetzung, kleine Räumlichkeiten mit guter Laune, selbstgemachte Plakate und Artwork, kurze Songs, Pop, Punk und Garage. Das alles trifft auch auf Cry Baby zu. Hinzu kommt - so die Eigendefinition - eine Brise Tropical. Genannt wird der feine Mix "Melody Smash". Da wackelt der Kopf genüsslich und gutgelaunt hin und her. Also flott Kaffee einschenken, den Cops aus dem Fenster zuwinken und dann raus in den Melodien-Sonnenschein - auch wenn die "Smash"-Momente eher rar gesät sind. (6.5/10) (S.W.)

Too Slow To Disco Vol 2: Diverse Interpreten (Rough Trade)

Der Name ist Programm: „More late 70s/early 80s Westcoast Yachtpop you can almost dance to“. Traumtänzer und Hedonisten führen durch den Sound der späten siebziger und frühen achtziger Jahre im luftigen West-Coast-Gewand. Mit dabei: Ben Sidran, Jimmy Gray Hall, Dave Raynor, Paul Davis, Bruce Hibbard. Gesammelt vom Berliner DJ Marcus Liesenfeld alias DJ Supermarkt. Immer auf der Suche nach dem besten Sommersound. (6.5/10) Ph. D.

Ben Sidran / Hey Hey Baby