Naked Cameo
Naked Cameo

© Gabriel Hyden

Kultur
04/03/2018

Neue Alben: Naked Cameo, Nelio

Österreich ist überall! Die neuen Alben der heimischen Newcomer Naked Cameo (im Bild) und Nelio.

von Philip Dulle

Nelio: Neiche Wege (Problembär)

Wilde Mischung, sanfte Töne: Die in Wien ansässige Mundart-Band Nelio sucht ihre neichen Wege zwischen Irland, Kolumbien und Salzburg und mischt ruhige melancholische Gitarrenklänge mit Einflüssen aus lateinamerikanischer Musik bis Soul und Elektronik. Das klingt nach Reisen, nach Frühling, also nach Sonne und Lebensfindungsmusik für Kopfweltenbummler. Das ist gut und wichtig, auf Albumlänge aber ein wenig zu lieblich.

Naked Cameo: Of Two Minds (Futures Future)

Die Oberösterreich-Wien-Connection trägt weiter Früchte: die Elektropop-Band Naked Cameo mischt ihren flackernden Synthiepop mit eigängigen Melodien und R&B zu einem unwiderstehlichem Klangexperiment. Bestes Klangbeispiel: die süchtig machende Vorabsingle „Luddite“, ein viraler Hit im internationalen Format.

Diese Woche in der unerhört-Playlist:

Birgit Liedtke: Im Zwischenraum Primordial: Exile Amongst The Ruins Pressyes: On The Run Alien Hand Syndrome: Summer Of 1816 (Song) Lucy Dacus: Historian George FitzGerald: All That Must Be Neil Young and Promise of the Real: Paradox (Original Music From the Film) Haley Heynderickx: I Need to Start a Garden Leyya: Sauna (LasVegas Records)