Peter Handke: Der Tiefenschürfer

Peter Handke im Jahr 1973

Peter Handke im Jahr 1973

Der Literaturnobelpreis 2019 für den Schriftsteller Peter Handke ist die längst überfällige Auszeichnung für einen Autor, dessen Werk wie ein Monolith in der Prosalandschaft steht. Annäherung an einen Wortweltenwanderer und Politprovokateur.

Als Jusstudent schrieb Peter Handke einen Satz, der sich erst Jahre später bewahrheiten sollte. „Du brauchst dir um mich keine Sorgen zu machen“, notierte der damals 22-Jährige in einem Brief an seine Mutter: „Ich bin schon ziemlich zäh, und außerdem werde ich sicher weltberühmt.“ Die frühe Selbsteinschätzung erwies sich als zutreffend: Mit seltener Unermüdlichkeit und Dringlichkeit schuf Peter Handke, heute 76, ein so funkelndes wie faszinierendes, eigenwilliges wie einzigartiges, konsequentes wie kompromissloses Werk.

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Wenn ein deutschsprachiger Gegenwartsautor Weltliteratur schreibt, dann Handke. Wenn ein Zeitgenosse der deutschen Sprache neue Poesiekontinente erschlossen hat, dann – Peter Handke. Weltliterat, das ist schnell dahingesagt. Von Handkes Debüt „Die Hornissen“ (1966) bis zu seinem jüngsten Roman „Die Obstdiebin“ (2017) – die Buchbelege dafür sammeln sich seit mehr als einem halben Jahrhundert stoßweise.

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