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Nationalmannschaft

Barbara Rosenkranz - <small><i>Rainer Nikowitz</i></small>
Nationalmannschaft

Die arme Barbara Rosenkranz wird von HC Strache derart drangsaliert, dass ihr jetzt schon Ewald Stadler Asyl im total sicheren Hafen des BZÖ anbieten muss.

Stadler: Dich will der Strache zum Rücktritt zwingen? Was glaubt dieser schwach übersetzte Plombenschuster eigentlich, wer er ist?
Rosenkranz: So schnell weiche ich nicht. Denk an mein Ebenbild bei den Nibelungen!

Stadler:
Kriemhild?
Rosenkranz: Hagen!

Stadler:
Jedenfalls: Was Gott mit derselben überlegenen Erbmasse und mit demselben Hang zu leicht ausufernder Fortpflanzung ausgestattet hat, soll der Mensch nicht trennen. Also komm doch zu mir ins BZÖ!
Rosenkranz: Das ist natürlich ein ausgesprochen verlockendes Angebot.

Stadler:
Gell ja.
Rosenkranz: Voller Charme und Chancen.

Stadler:
Das will i meinen.
Rosenkranz: Sag, du hättest doch jetzt eigentlich aus dem Europaparlament in den Nationalrat zurückkommen sollen. Und du bist blieben.

Stadler:
Ja, weißt: Die internationale Vernetzung mit anderen fortschrittlichen Kräften in Europa - das ist halt in Wirklichkeit meins.
Rosenkranz: Und dein Mandat in Wien ist dann an die FPÖ gegangen - an den Feind.

Stadler:
Das war natürlich Pech.
Rosenkranz: Und du hast das natürlich nicht gemacht, weil das BZÖ in vier Monaten in hohem Bogen aus dem Parlament fliegen wird, du hingegen wenigstens noch ein Jahr eine schöne Gage in Europa kassieren kannst?

Stadler:
Aber, wo denkst du hin!
Rosenkranz: Weißt du, bei mir ist das ja natürlich auch nicht der Grund, warum ich mich so verzweifelt an meinem Sessel festkralle.

Stadler:
Sag ich doch: Wir zwei sind halt einfach aus demselben Holz!

rainer.nikowitz@profil.at