© Walter Wobrazek

Meinung
11/13/2016

Rainer Nikowitz: Hump Trump

Die FPÖ freut sich über Donald Trumps Wahlsieg. Und Norbert Hofer überlegt, wie ihm die Erfolgsrezepte des amerikanischen Freundes weiterhelfen könnten.

von Rainer Nikowitz

Hofer: I mag meine Haar aber, wie sie san! Strache: Na ja. Wenigstens ana.

Hofer: Gelb steht ma sicher überhaupt net. Strache: Doch. Vor allem, wenn’s dir des Gsicht orange machen. Dann wird des perfekt, sag i dir.

Hofer: Und wenn i mir die Tolle vorn am Hirn so lang wachsen lass wie der Donald, dann lasst sie mei Frau von mir scheiden. Strache: Ah! Guter Hinweis! Wir brauchen gschwind a leicht unbedarftes Supermodel für di!

Hofer: Also, i bin ja bereit, für den Sieg viel auf mi zu nehmen. Aber was z’viel is, is z’viel! Strache: Ausgrechnet des Supermodel is dir z’viel? Deine Sorgen hätt i a gern.

Hofer: Red ma lieber über die Inhalte: Als Erstes sag i, dass die Mexikaner ganz schlimme Finger san. Strache: Es gibt zwar kane bei uns – aber hilft’s net, schadt’s net.

Hofer: Und dann verlang i auch a Mauer. Rundherum. Und zahlen sollen sie die …, die … Na ja, bled. Die Mexikaner gehen ja net. Strache: Unsere Asylanten. Wir nehmen ihnen die Handys weg und verkaufen s’.

Hofer: Wie isses mit dem Einreiseverbot für Moslems? Strache: Unbedingt! Wobei: Auf des hätt ma selber a scho längst kumman kennan.

Hofer: TTIP, Schutzzölle und so … also des ganze Milchmädchen- Sammelsurium, des is ja eh klar. Strache: Wirtschaftskompetenz. Genau deswegen wählen uns ja alle.

Hofer: Aber: Wie übersetzt ma jetzt eigentlich: „Grab them by the pussy“? Strache: „Vergrab ihre Katze“.

Hofer: Pfuh! Da wern de Linken wieder strampfen!

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