Leon Wassiq vor dem Bahnhof Floridsdorf.
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Afghanistan, Slum, Gemeindebau, ÖVP-Bezirkschef: Der Weg des Leon Wassiq

Ein rassistischer Sager der FPÖ rückt einen Wiener Lokalpolitiker ins Rampenlicht, dessen Integrationsgeschichte abenteuerlicher nicht sein könnte.

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„Afghanen-Mahrer.“ Das war bisher der rassistische Höhepunkt des Wien-Wahlkampfs. Den Spruch warf Wiens FPÖ-Chef, Dominik Nepp, dem Obmann der ÖVP-Wien, Karl Mahrer, an den Kopf. Hintergrund war Mahrers Kritik am Buhlen der FPÖ um türkischstämmige Wähler. Nepp revanchierte sich mit dem Hinweis auf aktive „Afghanen“ in Mahrers Landespartei. Aber wer genau war damit gemeint?

Dafür muss man die Donau nach Floridsdorf überqueren. Zum neuen ÖVP-Bezirksparteichef Leonhard („Leon“) Wassiq. Ein Mann, mit einer erstaunlichen Integrationsgeschichte zwischen Afghanistan, indischem Slum, Großfeldsiedlung und ÖVP-Chefsessel in Floridsdorf. 

Clemens Neuhold

Clemens Neuhold

Seit 2015 in der profil-Innenpolitik, davor bei Wiener Zeitung, Migrantenmagazin biber und KURIER. Seine Recherchen beschäftigen sich vor allem mit Zuwanderung, Bildung und Gesundheit.