Flüchtlingskrise: Zu Besuch bei fünf Außenposten

Flüchtlingskrise: Zu Besuch bei fünf Außenposten

Jeder österreichische Außenposten hat seinen Pulsschlag und seine Geschichte. profil war an fünf neuralgischen Orten der Flüchtlingskrise.

Der Bürgermeister saß beim Frühstück, als die Fremden vorbeizogen. Es waren Dutzende. Die Hand mit dem Kaffeehäferl erstarrte in der Bewegung. Gerhard Zapfl ging zum Fenster und schaute zum Bahnhof von Nickelsdorf hinüber. Er sah Männer, Frauen, Kinder, ohne Zahl. Als der 11. September zur Neige ging, hatten sich Tausende in der Gemeinde am östlichen Rand Österreichs niedergelassen.

Grenzen sind politische Geschöpfe ihrer Zeit, abhängig von Entscheidungen, die oft weit entfernt fallen. Sie werden zu Brennpunkten des Geschehens. Manchmal werden sie davon auch wieder links liegen gelassen. profil besuchte fünf Außenposten des Landes. Sie bildeten für eine Weile das Epizentrum der Flüchtlingskrise und trauen der wieder eingekehrten Ruhe nicht, so wie Nickelsdorf. Sie rückten in den Vordergrund und richten sich in der Ungewissheit ein, so wie Spielfeld. Jede Grenze hat ihren Pulsschlag und ihre Geschichte. So wie Kufstein, Salzburg, Kollerschlag.

Nickelsdorf

Vor dem Gemeindeamt halten "Raus aus der EU“-Aktivisten ein vom Wind gebeuteltes Transparent fest, auf dem steht: "Mehr Sicherheit durch Grenzkontrollen“. Drinnen empfängt SPÖ-Bürgermeister Gerhard Zapfl die Medien. Nahost-Expertin Karin Kneissl wird über Video zugeschaltet. UN-Experte Kilian Kleinschmidt und der Bürgermeister von Spielfeld sitzen auf dem Podium. Es geht um den Nahen Osten, um Amerika und Russland, um gefälschte Pässe und Terrorgefahr, um Krieg, Hunger und Klimawandel, um Ängste und Hilfsbereitschaft. Und es geht um Nickelsdorf. Die Lage der Welt und der Gang der Ortsgeschichte hingen immer irgendwie zusammen.

Bis 1989 lebten die Einwohner (derzeit rund 1700) mit dem Eisernen Vorhang. Danach rollte der Verkehr zwischen Istanbul und Hamburg hier durch. Erst als die Autobahnumfahrung gebaut wurde, kamen die Einheimischen wieder von einer Straßenseite auf die nächste. Dafür starben die Geschäfte. Die Nickelsdorfer gewöhnten sich daran, mit dem Auto nach Ungarn zu fahren, als hätte es hier nie eine Grenze gegeben. Und nun wanderten von dort wochenlang Syrer, Afghanen, Iraker und Somali herüber.

Nickelsdorf: 300.000 Flüchtlinge wurden in der 1700-Einwohner-Gemeinde am östlichen Rand Österreichs versorgt, bevor sie nach Deutschland weiterzogen. Als der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán die Grenze zu Serbien mit Stacheldraht verriegelte, blieben sie plötzlich weg. Nun stehen die Einsatzkräfte in Nickelsdorf auf "Stand-by“. Jeden Tag kann sich die Lage wieder ändern.

Nickelsdorf: 300.000 Flüchtlinge wurden in der 1700-Einwohner-Gemeinde am östlichen Rand Österreichs versorgt, bevor sie nach Deutschland weiterzogen. Als der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán die Grenze zu Serbien mit Stacheldraht verriegelte, blieben sie plötzlich weg. Nun stehen die Einsatzkräfte in Nickelsdorf auf "Stand-by“. Jeden Tag kann sich die Lage wieder ändern.

300.000 wurden in Nickelsdorf mit Essen, Trinken, Decken, Gewand und Strom für Handy-Akkus versorgt, bevor sie nach Deutschland weiterzogen. Und so plötzlich, wie sie aufgetaucht waren, blieben sie eines Tages weg. Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hatte die Grenze zu Serbien mit Stacheldraht verriegelt. Der Strom der Flüchtlinge floss fortan über die südliche Grenze des Landes. Das burgenländische Grenzdorf fiel in seinen gemächlichen Trott zurück und blieb gleichzeitig aufgescheucht.

"Wir sind auf Stand-by gestellt“, sagt Thomas Mindler, als Sprecher des Roten Kreuzes im Burgenland in den vergangenen Monaten im Dauereinsatz. Jetzt ist er damit beschäftigt, Überstunden abzurechnen, Abläufe zu analysieren und Freiwillige bei Laune zu halten: "Wenn gar keine Flüchtlinge mehr kommen, erlahmt die Hilfsbereitschaft.“ Doch jeden Tag kann im Orbán-Land ein neuer Korridor aufgehen. Dann werden in Nickelsdorf wieder jede Hand und jedes Feldbett gebraucht.

Auf dem ehemaligen Zollareal fahren Böen in die Planen der leeren Zelte, Absperrbänder flattern im Wind. 100 Soldaten machen hier Dienst, vor wenigen Wochen waren es 800. Andreas Jordanich, Sprecher des Militärkommandos Burgenland, war 1991 mit 40 Soldaten im Assistenzeinsatz an der Grenze. Damals kamen jede Nacht vielleicht 200 Menschen illegal über die Grenze, viele von ihnen Rumänen. So wie man sich heute vor eingeschleusten Dschihadisten fürchtet, warnte man damals vor Agenten des berüchtigten Geheimdienstes Securitate.


Jetzt bist du 20 Jahre im Dienst, das hast du nicht erwartet.

In der Einsatzzentrale gehen Soldaten und Polizisten aus und ein. Ein Beamter, der im Laufe der Zeit schon diverse Situationen an der Grenze durchgemacht hat, ist seit vergangener Woche - wie auch seine Kollegen - dazu abgestellt, Asylwerber einzuvernehmen, die in Österreich bleiben und für die in Wien die Kapazitäten nicht reichen. Sie werden in Gruppen von 25 bis 30 Leuten gebracht; wenn die Beamten mit einer Gruppe fertig sind, kommt die nächste. Unter Polizeiarbeit hat er sich etwas anderes vorgestellt: "Man radelt eine Schicht herunter, wo bleibt der Erfolg?“

In den 1990er-Jahren kontrollierte der Beamte Autos, die über die Grenze rollten. Ende 2007, als sich der Schengenraum Richtung Osten öffnete, jagte er als mobiler Fahnder Schlepper, Autoverschieber, Drogenhändler, Hehler und Diebe auf Autobahnen und Landstraßen. Als vor zwei Monaten 10.000 Flüchtlinge auf einmal nach Nickelsdorf kamen, stand er auf dem riesigen Areal seiner Dienststelle. Jeder Quadratmeter Asphalt war voll Menschen. Überall lag Müll herum. Im ehemaligen Gebäude der Zollveterinäre, wo man die 71 halbverwesten Leichen aus dem bei Parndorf abgestellten Lkw hingebracht hatte, werkten die Tatortreiniger in Schutzanzügen. "Jetzt bist du 20 Jahre im Dienst, das hast du nicht erwartet“, habe er damals gedacht.

Spielfeld

Wie im "Ferienlager“ fühlte sich ein Polizist vergangenen Mittwoch in Spielfeld. Ein Streik der griechischen Fähren hatte dem jungen Beamten an der slowenisch-österreichischen Grenze eine Atempause verschafft. In den Zelten wurde sauber gemacht, die in Reih und Glied aufgestellten blauen Dixi-Klos wurden desinfiziert, taktische Überlegungen und organisatorische Abläufe neu geordnet. Die Flüchtlinge warten nun in Gruppen zu 50, bis sie nach Österreich durchgelassen werden.

Historikerin Edda Engelke über die Flüchtlingssituation in Spielfeld und Vergleiche mit vergangenen Fluchtbewegungen

"Uns ist drei Mal hintereinander der Kessel explodiert“, sagte ÖVP-Bürgermeister Reinhold Höflechner tags zuvor. Dass Flüchtlinge losrennen und über Wiesen und Schienen "aus dem Grenzraum ausbrechen“, dürfe sich nicht wiederholen: Die Bevölkerung habe die Lage als "bedrohlich“ empfunden. Vergangenen Freitag legte die Regierung ihren Zaunstreit bei. Man einigte sich auf 3,7 Kilometer Maschendraht. NATO-Zaun soll für den Ausnahmefall bereitgelegt werden.

Spielfeld: Vor einem Monat verlagerte sich die Strom der Flüchtlinge an die südliche Grenze Österreichs. Hier soll demnächst ein 3,7 Kilometer langer Maschendrahtzaun errichtet werden. Stacheldraht, der für den Notfall paratliegt, gab es nicht einmal in Titos Jugoslawien.

Spielfeld: Vor einem Monat verlagerte sich die Strom der Flüchtlinge an die südliche Grenze Österreichs. Hier soll demnächst ein 3,7 Kilometer langer Maschendrahtzaun errichtet werden. Stacheldraht, der für den Notfall paratliegt, gab es nicht einmal in Titos Jugoslawien.

Im kollektiven Gedächtnis der Steirer ist die historische Grenze zu Titos Jugoslawien als harmlos abgespeichert, sagt die Historikerin Edda Engelke auf einer Fahrt durch die mit Grenzsteinen markierten Weinberge: "Tatsächlich aber wurden hier noch in den 1950er-Jahren Menschen beim Versuch, nach Österreich zu flüchten, von ständig patrouillierenden jugoslawischen Soldaten erschossen.“ In ihrem Buch "Wir sind durch die Mur geschwommen“ erforschte Engelke den illegalen Grenzverkehr an der südlichen Landesgrenze, die nach dem Ersten Weltkrieg quer durch Liegenschaften und Familien gezogen worden war. In St. Pankrazen läuft sie mitten durch die Kirche.

Über den Katzengraben kurvt man durch eine herbstlich goldgelbe Hügellandschaft zwischen Slowenien und Österreich herum. Einheimische nennen die Straße deshalb auch "neutrale Straße“. Buschenschanken säumen ihren Weg. Davor stehen slowenische Klappergestelle aus Holz, die Vögel verscheuchen sollen. In den Gaststuben gießt man steirisches Kürbiskernöl über den Bohnensalat. Wenn es nach den Befürwortern lückenloser Grenzsicherung geht, müsste hier der für Notfälle gelagerte Stacheldraht entrollt werden. Engelke: "Das gab es nicht einmal in Titos Jugoslawien.

Kollerschlag

Unscheinbar plätschert der Osterbach durch die Hügellandschaft. Er markiert in Kollerschlag im oberösterreichischen Mühlviertel die Grenze zwischen Österreich und Deutschland. Längst ist der Grenzübergang aufgelassen - nur ein Metallmast mit Querbalken erinnert noch daran. Heute beheimaten die ehemaligen Grenzposten Würstelgrill und Schäferhundeverein.

Die alte Grenzziehung, seit dem Schengener Abkommen vor 18 Jahren bedeutungslos, erlebt eine Renaissance. Dort, wo einst Nazi-Schergen im Zuge des Juliputsches 1933 einfielen und den Gendarmerieposten attackierten, dort, wo 1945 von Deutschland kommend US-amerikanische Truppen zur Befreiung Österreichs ansetzten, überqueren nun täglich etwa 1000 Flüchtlinge den kleinen Grenzbach. Gemessen an dem, was sie in Griechenland und Mazedonien durchgemacht haben, ist die österreichisch-deutsche Grenze ein Spaziergang. Das sagen so gut wie alle, mit denen man spricht.

Kollerschlag: Wo 1945 die Amerikaner einmarschierten, überqueren heute jeden Tag 1000 Schutz-suchende den kleinen Grenzbach in der Gegenrichtung.

Kollerschlag: Wo 1945 die Amerikaner einmarschierten, überqueren heute jeden Tag 1000 Schutz-suchende den kleinen Grenzbach in der Gegenrichtung.

Die provisorische Transitzone zur Bewältigung des Ausnahmezustandes wurde inzwischen zum Normalzustand. Fuß an Fuß stehen ein deutscher und ein österreichischer Polizist auf der Brücke. "Wir geben hiermit eine Bestellung auf: 46 Stück bitte“, sagt der Deutsche. Die Rede ist von Flüchtlingen. Im Gänsemarsch trotten die Schutzsuchenden dem deutschen Einsatzleiter hinterher. Hundert Meter weiter steigen sie in einen Bus.

"Women first“, pfeift ein Polizist mit erhobenem Zeigefinger einen Familienvater zurück: "Wenn sie schon hier sind, muss man ihnen gleich ein bisschen Manieren beibringen.“ Das Bundesheer habe aufgeräumt, vor drei Tagen sei hier alles sehr dreckig gewesen, flüstert ein österreichischer Beamter. Der deutsche Einsatzleiter faucht den Kameramann des Fernsehsenders ZDF an, er möge nicht nur die Familien filmen, sondern auch die jungen Männer. Was die Flüchtlinge angeht, sind sich die Beamten diesseits und jenseits der Grenze einig.

Salzburg

Die Stille wird vom Surren einer Kehrmaschine durchbrochen, die ein Bundesheersoldat gemächlich durch die Garage des ehemaligen Zollamtes in Salzburg schiebt. Die Parkfläche wird als Speisesaal für das Salzburger Transitlager genutzt. Sie ist leer. Nach der Überlastung der vergangenen Wochen, ist ein wenig Ruhe eingekehrt. Draußen stehen etwa 300 Flüchtlinge hinter den Gitterabsperrungen und warten. 50 Menschen pro Stunde dürfen die Grenze passieren.

Salzburg: Die Einheimischen fuhren immer schon gerne zum Einkaufen nach Bayern, während die deutschen Nachbarn von den hierzulande günstigen Treibstoffpreisen angelockt werden. Für die Flüchtlinge liegt jenseits der Saalach das gelobte Land, in dem sie neu anfangen wollen.

Salzburg: Die Einheimischen fuhren immer schon gerne zum Einkaufen nach Bayern, während die deutschen Nachbarn von den hierzulande günstigen Treibstoffpreisen angelockt werden. Für die Flüchtlinge liegt jenseits der Saalach das gelobte Land, in dem sie neu anfangen wollen.

Mehrmals hat der Grenzübergang zwischen Salzburg und Freilassing seinen Charakter geändert. Schon lange vor dem EU-Beitritt Österreichs fuhren Salzburger gerne zum Einkaufen in die bayerische Kleinstadt. Mit der Einführung des Euros fiel der Preisvorteil weg. Nun fahren die Oberbayern zum Tanken nach Salzburg, weil der Treibstoff hier billiger ist. Nur für die Flüchtlinge, die in diesen Tagen und Wochen über die Saalach nach Deutschland stapfen, ist der kurze Weg über die Grenze von immenser Bedeutung. Sie hoffen, am anderen Ufer ein neues Leben zu finden. Haben sie es bis dorthin geschafft, werden sie mit Bussen zum Bahnhof in Freilassing gebracht. Für die meisten von ihnen ist Deutschland das "gelobte Land“.

Martin L., ein Zugbegleiter der Deutschen Bahn, steht vor dem Bahnhofsgebäude. Für den 59-Jährigen mit Schnauzbart und schütterem Haar hat das Comeback der Grenze einen bitteren Beigeschmack: Weil die Züge nun nicht mehr nach Österreich fahren, entgehen ihm derzeit 120 Euro an Auslandszulage im Monat. Ein Blick auf die Uhr, dann muss er weiter. "Ich würde auch flüchten, wenn bei uns Krieg wäre“, sagt er.

Kufstein

Jeder Grenzübergang hat seinen eigenen Ritus. Unter einer hohen Autobahnbrücke stehen zwei große, weiße Zelte, die obligaten Dixi-Klos und ein Versorgungszelt auf einem Feld aus Asphalt. Bis zu 300 Durchreisende finden hier Platz. Es herrscht ein dichtes Gedränge. Vergangenen Mittwochabend durften 70 von ihnen in den Bus steigen, der zum Bahnhof Kufstein fährt. Von dort geht es mit einer deutschen Privatbahn weiter nach Rosenheim.

Kufstein: In dem Zeltlager unter der Autobahnbrücke warten die Flüchtlinge auf die Weiterreise nach Deutschland.

Kufstein: In dem Zeltlager unter der Autobahnbrücke warten die Flüchtlinge auf die Weiterreise nach Deutschland.

Als die Flüchtlinge unter der Aufsicht von Polizei und Bundesheer in den Zug steigen, kommen zwei Männer angelaufen. Sie haben keine Papiere bei sich und wollen sich unter die Passagiere schmuggeln. Doch die Securitys stellen sich ihnen in den Weg: "No passport, no Germany!“ Die beiden waren von Italien aus mit dem Zug nach Tirol gelangt, in Italien wollten sie nicht bleiben.

Hektisch tippt einer der Männer arabische Zeichen in sein Smartphone und hält dem Journalisten die englische Übersetzung unter die Nase: "Please help me, bring me to Germany.“ Erschöpft trotten sie ins Flüchtlingslager. Sie hoffen, dass dort zwei Syrer, die es abseits der aktuellen Trampelfpfade über den Brenner geschafft haben, in der Gruppe der Transitflüchtlinge aus Spielfeld nicht auffallen.

Nickelsdorf II

Grenzen sind furchterregende Einrichtungen, die sich mit Mut und Glück bezwingen lassen. Diese Erfahrung machte Hans Falb schon als 16-jähriger Tramper auf der Balkan-Route. 1976 überredete ihn seine Mutter, sesshaft zu werden und das im Familienbesitz befindliche Gasthaus zu übernehmen. Der damals 22-Jährige machte daraus einen Jazzclub, der inzwischen weit über die Grenzen hinaus berühmt ist. Seit 36 Jahren findet hier das Musik-Festival "Konfrontationen“ statt. Als der Eiserne Vorhang noch stand, schmuggelte Falb Instrumente und ihre Besitzer über die Grenze und richtete im ungarischen Györ inoffizielle Gastspiele aus.

Als er vor zwei Monaten vor die Tür seines Lokals trat, verschlug es dem 61-Jährigen, der in seinem abenteuerlichen Leben einiges gesehen hatte, den Atem. 100 Menschen lagen auf seinem Parkplatz: "Das Grauen war nicht mehr abstrakt, in Nickelsdorf hat es ein Gesicht bekommen.“ Selbst die Hartherzigsten im Ort seien still geworden. "Die Illusion, dass uns ein Krieg weit weg nichts angeht, war auf einen Schlag weggeblasen“, sagt Bürgermeister Zapfl. Deshalb redet er mit Journalisten neuerdings nicht mehr nur über Kommunales wie Nachmittagsbetreuung oder Pendlerverkehr, sondern über die Lage der Welt.