Hasch-Trafiken: Griss ums Cannabis

Cannabis-Automat Dr. Greenthumb in der Mariahilfer Straße in Wien

Cannabis-Automat Dr. Greenthumb in der Mariahilfer Straße in Wien

Das legale CBD-Gras sorgt für einige Unruhe.

Der erste Cannabis-Automat des steirischen Unternehmens „Dr. Greenthumb“ in der Bundeshauptstadt sorgt für vielfältigen Ärger – bei den Kunden, weil er leer ist; bei der FPÖ-Mariahilf, weil sie ihn weghaben will – und bei der Innung der Trafikanten, weil sie das rauchbare Kraut selbst exklusiv vertreiben will. Es geht um schmerzlinderndes Cannabis mit dem Wirkstoff CBD, das nicht berauschend wirkt und daher legal ist.

CBD-Gras auch in Supermärkten oder Tankstellen

Laut Sparten-Obmann Josef Prirschl in der Wirtschaftskammer steigt die Unruhe der Trafikanten, weil CBD-Gras bereits österreichweit in Verkaufsstellen von Supermärkten oder Tankstellen gesichtet werde. Dabei hätten doch die Trafiken ein Monopol auf Rauchwaren. Einem Ansuchen der Innung auf Zulassung durch das Finanzministerium wurde bisher nicht entsprochen. Eine mögliche Erklärung für Prirschl: Die Regierung, die derzeit ein Verbot von Hanfsamen und Hanfpflanzen vorbereitet, will den Verkauf von CBD gleich mit verbieten. Für Prirschl der falsche Weg: „Das treibt die Konsumenten auf den Schwarzmarkt.“