Die Kulturwissenschaftlerin Elena Messner spricht über die habsburgische Anmutung des Heeresgeschichtlichen Museums in Wien. Sie kann nicht glauben, dass das Landesverteidigungsministerium das gewollt hat.
Eines der größten Museen Europas, das Wiener Arsenal, soll offenbar auch in Zukunft von jenem Mann geführt werden, der Uniformen, Panzer und NS-Propaganda-Gemälde ausstellen lässt und jede Reflexion über Kriegsschuld und Kriegsverbrechen vermeidet.
Der Historiker Peter Longerich spricht über die allgemeine Demokratieskepsis im deutschen Krisenjahr 1923 und warum Adolf Hitler nach seinem erfolglosen Putsch wiederkam.
Das generalsanierte neue Parlamentsgebäude ist offen und lichtdurchflutet. Doch der Geist, der hier von oben herab weht, ist manchmal stickig und provinziell.
Dem Schriftsteller und Philosophen Franz Schuh fällt zu Honoré de Balzacs 200 Jahre altem Journalistenroman „Verlorene Illusionen“ allerlei Aktuelles ein.
Von Platon bis Sebastian Kurz – die Kunst der politischen Lüge und Täuschung zieht ihre Spur durch die Geschichte; angeblich immer zum Wohl der Bürger. Jetzt ist ein neues, moralisches Zeitalter angebrochen.
Warum waren Sigmund Freund, Albert Einstein und andere Nobelpreisträger nie Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und die erste Frau erst 1973? Nach 175 Jahren gibt eine umfassende Akademie-Geschichte Auskunft.
Eine Zeitmaschine wäre hilfreich. Man könnte in die Vergangenheit zurückreisen und anders handeln als man es getan hat. Der allseits bekannte Thomas Schmid würde vermutlich gern vieles anders gemacht haben.
Die Aussagen von Thomas Schmid sorgen in der ÖVP für Verunsicherung, Zorn und Selbstkritik. profil zeichnet ein Stimmungsbild einer Partei, die nach Orientierung und Kurs sucht
Von Iris Bonavida,
Eva Linsinger,
Edith Meinhart und
Christa Zöchling
Der Historiker Johannes Feichtinger spricht über die „Österreichische Akademie der Wissenschaft“ in den Nazi-Jahren, die schwelende Judenfeindlichkeit schon in den Jahren davor und eine bis heute wirkende Frauenfeindlichkeit.
Kärnten war in seiner Geschichte immer zweisprachig, doch heute ist die slowenische Sprache im Verschwinden und die gefeierte Ortstafel-Lösung ein fauler Kompromiss.