profil-Morgenpost: Welpenschutz

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Warum man sich vor Schafen hüten und beim Mülltrennen aufpassen sollte wie ein Haftlmacher.

Sebastian Hofer

Sebastian Hofer

Guten Morgen!

In einer ruhigen Ecke der profil-Redaktionsräumlichkeiten, genauer: in Richtung Klo, steht ein versperrter blauer Plastikmüllkübel mit Einwurfschlitz. Formal dient dieser der diskreten Entsorgung sensibler Unterlagen. Es soll allerdings auch schon vorgekommen sein, dass eine ausgelesene Tageszeitung darin gelandet ist, weil der für solche Zwecke eigentlich vorgesehene Altpapiercontainer gerade drei Schritte weiter weg und also quasi unerreichbar war. Drucker- oder Laptop-Festplatten würden wahrscheinlich auch hineinpassen, aber für derartige Fehlwürfe sind wir dann doch zu sehr Mülltrenner.


Außerdem wollen wir auch nicht immer auf den üblichen Vorgängen herumreiten. Darum hier ein paar Tiernachrichten: Bundeskanzlerin Bierlein ist seit vorgestern Patin zweier beim Bundesheer im Burgenland beschäftigten Rottweilerwelpen. Ein deutscher Wanderer wurde von einem Zillertaler Mutterschaf per mehrmaligem Kopfstoß außer Gefecht gesetzt und musste von der Bergrettung geborgen werden. Der Ausbau des Wiener Auhof-Centers wurde bis auf Weiteres unterbrochen, da bei den Arbeiten ein Vogelnest entdeckt wurde und man die Jungvögel nicht ohne Not einfach so schreddern wollte.

Weiters müssen sich die meisten Tiere, aber auch Menschen keine übertriebenen Sorgen wegen des schlecht beleumundeten Herbizids Glyphosat machen. Alwin Schönberger hat in der aktuellen Ausgabe des profil (im Zeitschriftenhandel und hier als E-Paper erhältlich) sehr schön erläutert, was an der umstrittenen Chemikalie gefährlich ist, was nicht, und welche unerwünschten Nebenwirkungen das im Nationalrat beschlossene Totalverbot haben könnte. Anorganische Stoffe, also etwa Druckerfestplatten, werden von Glyphosat übrigens so gut wie gar nicht angegriffen, Augenschleimhäute dagegen schon.

Wir wünschen Ihnen einen hellsichtigen Tag!