Österreichs ungelöste Mordfälle – Die profil-Titelgeschichte

Österreichs ungelöste Mordfälle – Die profil-Titelgeschichte

Mord lohnt sich nicht, rein statistisch betrachtet. 95 Prozent der Kapitalverbrechen in Österreich werden aufgeklärt, in der Regel sogar ausgesprochen schnell. Von den restlichen fünf Prozent handelt die aktuelle Titelgeschichte.

Fast jeder Mord wird geklärt, fast jeder Mörder verurteilt. Dennoch gibt es Verbrechen, für die sich trotz aufwendiger Ermittlungen nicht einmal ein Motiv finden lässt. Wer hat 1988 einen oberösterreichischen Sportjournalisten getötet? Warum musste 1972 ein Tanzschulbesitzer in Graz sterben? Was ist einem niederösterreichischen Pensionisten zugestoßen, der 2009 spurlos verschwand? Ein Blick in die Cold-Case-Akten der österreichischen Kriminalgeschichte.

Christian Rainer und Eva Streng über Österreichs ungelöste Mordfälle

Es gibt noch immer Momente, in denen Rudolf Kammerer einfach nicht glauben kann, dass es wirklich passiert ist. Vor zwölf Jahren wurde seine Tochter Daniela ermordet, zwei Tage vor ihrem 20. Geburtstag, mit zwei Messerstichen in Brust und Rücken. Ihre Eltern kennen jedes Detail der schrecklichen Tat. Und doch bleibt da dieses Gefühl, dass es sich um einen bösen Traum handeln muss oder um eine tragische Verwechslung. „Ich denke oft, das ist alles gar nicht wahr. Es kann nicht wahr sein“, sagt Rudolf Kammerer.Vielleicht wäre es einfacher für die Eltern, wenn sie wüssten, wer ihrer Tochter das angetan hat. Doch der Fall Kammerer gilt bis heute als ungeklärt . . .

Lesen Sie die Titelgeschichte von Rosemarie Schwaiger in der aktuellen Printausgabe oder als E-Paper (www.profil.at/epaper)!