© Daniel Zupanc

Morgenpost
12/02/2020

profil-Morgenpost: Im Zeichen des Faultiers

Guten Morgen!

von Stephan Wabl

Vor wenigen Tagen gab es eine Nachricht aus der Tierwelt, die mich neidisch gemacht hat. Im Tiergarten Schönbrunn gibt es Faultier-Nachwuchs. Pauline ist war schon im März auf die Welt gekommen, wurde aber erst jetzt der Öffentlichkeit präsentiert. Es ist der zehnte Nachwuchs des Faultierpaares Alberta und Einstein. Der Wiener Tiergarten bezeichnet Pauline liebevoll als Lockdown-Baby. Tagesbeschäftigung? Schlafen, essen und herumhängen. Wie schön wäre es, so meine Tagträumerei, bis zum Ende von Lockdown und Corona es Pauline gleich zu machen.  Es war ein langes Jahr - und ein bisschen Faultierleben täte gut.

Stattdessen grüßt weiterhin täglich das Corona-Murmeltier. Heute wieder in Form einer Pressekonferenz der Bundesregierung zum aktuellen Lockdown. Erste Lockerungen stehen am Programm, „behutsam“ will die Regierung dabei vorgehen. Als handle es sich beim Lockdown um ein Faultier, das langsam wieder aufgeweckt werden müsse. Die Coronamüdigkeit wird sich allerdings so schnell nicht abschütteln lassen.

Lockerungen am Tag der Krapfen

Ein gutes Zeichen könnte es jedoch sein, dass die ersten Lockerungen des zweiten Lockdowns gerade am heutigen 2.Dezember angekündigt werden - am Tag der Krapfen. Passend dazu eine Meldung in den Salzburger Nachrichten, die neben dem Faultier mein Interesse geweckt hat. In Bayern haben die Bäckereibrüder Xaver und Jakob Neumeier Coronakrapfen in Form eines Stinkefingers gebacken. Sie nennen das neue Backwerk Frustfinger. Der Grund dahinter? "Keiner kann uns genau sagen, wann das vorbei ist oder wie es weitergeht", erklärt Konditormeister Jakob Neumeier.

Ich hoffe bald und wünsche Ihnen trotz allem einen erholsamen Tag im Zeichen des Faultiers!

Stephan Wabl

 

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