Das Europa, das sie meinen: Wie Rechtspopulisten die EU umbauen wollen

Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ), Front National-Chefin Marine Le Pen und der italienische Innenminister Matteo Salvini.

Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ), Front National-Chefin Marine Le Pen und der italienische Innenminister Matteo Salvini.

Einst träumten die Rechtspopulisten davon, die EU zu zerschlagen. Jetzt haben sie einen neuen Plan: Sie wollen die Union ganz nach ihren Vorstellungen umbauen. Das würde den Kontinent dramatisch verändern.

In zwei Wochen wird ein neues EU-Parlament gewählt. Was früher zuverlässig für kollektives Gähnen und entsprechend schüttere Wahlbeteiligungen sorgte, gilt plötzlich als ein Ereignis von geradezu schicksalhafter Bedeutung – und keineswegs nur unter ein paar Hundert Berufseuropäern, die sich um ein Fünf-Jahres-Ticket für Brüssel und Strassburg bewerben. Es geht um die Zukunft des Kontinents und darum, wer sie mit welchen Visionen gestalten soll. Ein durchaus folgenschwerer Paradigmenwechsel zeichnet sich ab, denn der in vielen Ländern bereits vollzogene Rechtsruck wird auf gesamteuropäischer Ebene wohl kaum gestoppt werden.

In der aktuellen Titelgeschichte sichten EVA LINSINGER, GREGOR MAYER, MARTIN STAUDINGER, ROBERT TREICHLER, CHRISTA ZÖCHLING und CHRISTOPH ZOTTER die politische Gemengelage: Wohin wollen die Rechtspopulisten die EU steuern, wenn sie tatsächlich zu einem namhaften Machtfaktor werden sollten? Wie präsentieren sich die österreichischen Kandidaten kurz vor der Wahl? Und was will der konservative Spitzenkandidat Manfred Weber dem drohenden Erdrutsch entgegensetzen?

Eva Linsinger, Martin Staudinger, Christoph Zotter, Robert Treichler und Christa Zöchling

Eva Linsinger, Martin Staudinger, Christoph Zotter, Robert Treichler und Christa Zöchling

Lesen Sie die Geschichte von Eva Linsinger, Gregor Mayer, Martin Staudinger, Robert Treichler, Christa Zöchling und Christoph Zotter in der aktuellen Printausgabe oder als E-Paper (www.profil.at/epaper)!