WEHRHAFT: Diskussion mit dem Rat der Tschetschenen über das schlechte Image der Community (der Autor 
in der Mitte mit Wasserglas). Im Hintergrund ein Bild eines historischen Wehrturms, der vor Eindringlingen warnte.
WEHRHAFT: Diskussion mit dem Rat der Tschetschenen über das schlechte Image der Community (der Autor in der Mitte mit Wasserglas). Im Hintergrund ein Bild eines historischen Wehrturms, der vor Eindringlingen warnte.

© Florian Rainer

Österreich
02/09/2019

Die Wahrheit über die Tschetschenen

Mindestsicherung, Kriminalität, Ehrenkodex, Islamismus: Mit jeder neuen Schreckensmeldung verfestigt sich das negative Image der Tschetschenen. Wie gefährlich sind sie wirklich? Streifzug durch eine Community zwischen Integration und Abschiebung.

von Clemens Neuhold

„Adlan wird nicht überleben – bei dieser Härte, die es dort gibt“, sagt Tanzila. „Damit hat er kein Problem“, widerspricht ihr Mann Islam, Adlans älterer Bruder: „Eher damit, dass er kaum noch Russisch oder Tschetschenisch kann und seine ganze Familie hier und nicht dort ist.“

Daheim bei den Mezhidovs in einem kleinen Haus im ländlichen Teil von Wien Floridsdorf Nahe der Donau. In der engen Küche versuchen drei Brüder, drei Schwestern und die Eltern, sich vorzustellen, wie der heute 23-jährige Adlan in Tschetschenien leben wird.

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