McDonald's

McDonald's

Gesellschaft

McDonald's verschlingt Daten

68 Millionen Kunden kaufen täglich bei McDonald's ein, berichtet "Wired". Künftig sollen die Daten dieser Kunden auch stärker ausgewertet werden.

Neben den üblichen Verdächtigen - Google, Facebook, Amazon -versuchen auch andere Konzerne, stärker Daten über Konsumenten auszuwerten. Nun will McDonald's nicht nur für Big Macs, sondern auch für Big-Data-Analysen bekannt sein.

Wie das US-Medium "Wired" berichtet, kauft der Fast-Food-Konzern das israelische Start-up Dynamic Yield um rund 300 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen hat seine Filialen in den letzten Jahren schon digitalisiert: Die Anzeigen oberhalb des Tresens sind elektronisch, und an Schaltern kann man per Klick sein Essen wählen. Doch bisher werden allen Kunden die gleichen Produkte eingeblendet -das könnte sich ändern.

Dynamic Yield hat bereits ein Pilotprojekt in einer Filiale in Miami betrieben: Dort berechnet Software Faktoren wie das Wetter, die Uhrzeit, den aktuellen Verkehr, historische Verkaufsdaten sowohl vor Ort als auch weltweit ein und zeigt dem Kunden dazu passend Angebote. Die genauen Pläne von McDonald's sind bisher nicht bekannt -denkbar scheint, dass man unterschiedliche Produktvorschläge bekommt, je nachdem, welche Speisen man schon in den Warenkorb gelegt hat.


Kommentar verfassen
  • Friedrich Fuhs So, 14. Apr. 2019 20:37

    Wen interessiert denn das? Wer geht dort hinein? Sind das Profilleser und/oder Kulturträger?

    Melden
  • Do, 11. Apr. 2019 09:11

    man sollte mcdonald&co meiden wie die prest: gammelfleisch&BSE lassen grüssen.. die roboter-burger, die da serviert werden sollen, werden sicher nicht nach der wettervorhersage (!), sonddern nach nachgefragten konsumidiotenvorlieben erstellt: je jünger, desto schlechter das futter.
    schweinemast ist humaner als mcdonald.

    Melden