Michael Niavarani

Michael Niavarani

Österreich

Aus der Redaktion

Ingrid Brodnig gewährt Einblicke in ihr neues Buch und Angelika Hager sprach mit Michael Niavarani. Die Woche in der profil-Redaktion.

Vor einigen Monaten kürte eine Jury von Sprachwissenschaftern in Berlin den Begriff „Fake News“ zum Anglizismus des Jahres. „Der Durchbruch in den allgemeinen Sprachgebrauch erfolgte ab November 2016 im Zusammenhang mit einer Bedeutungsverschiebung hin zu politisch motivierten Falschmeldungen, die – angeblich – dem Kandidaten Donald Trump den Sieg im Präsidentschaftswahlkampf in den USA bescherten“, hieß es in der Begründung unter anderem. Fake News sind vorsätzlich lancierte Halb- und Unwahrheiten, die sich neuerdings vor allem in den sozialen Medien geradezu epidemisch verbreiten – und zwar keinesfalls nur in wenig frequentierten Nischenforen. Wie heutzutage mit Lügenpropaganda Politik gemacht wird und welche Gefahren daraus für die Demokratie erwachsen, ist Gegenstand des neuen Buches von Ingrid Brodnig , profil-Kolumnistin und digitale Botschafterin Österreichs in der EU. „Lügen im Netz“ erscheint am 26. Juni im Brandstätter Verlag. Zentrale Passagen können Sie bereits in der aktuellen Titelgeschichte als Exklusiv-Vorabdruck lesen.

Selbst ein allseits so beliebter Unterhaltungskünstler wie Michael Niavarani ist auf seiner Fansite immer wieder mit Hass und Verleumdungen konfrontiert. In solchen Fällen versteht der begnadete Komiker überhaupt keinen Spaß. „Alles, was von diesen Kommentaren von strafrechtlicher Relevanz ist, wird von uns zur Anzeige gebracht. Darum kümmere ich mich selbst“, stellt er im Interview mit Angelika Hager unmissverständlich klar. Niavarani spricht gewohnt goschert über seinen Erfolg, psychotherapeutische Erfahrungen, Sebastian Kurz und Christian Kern. Den Bundeskanzler hält er schlicht für „den besten Politiker, der in Europa derzeit am Ruder ist“. Und auch ein Geheimnis verrät er: Niavarani hat keine Matura. „Wozu auch?“

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