Ein Jahr Van der Bellen
Österreich

Ein Jahr Van der Bellen

Der Bundespräsident in Zitaten.

Vor dem Jahrestag seiner Wahl am 4. Dezember hat Bundespräsident Alexander van der Bellen am Freitag eine positive Zwischenbilanz gezogen: "Ich bin im Amt angekommen", sagte das Staatsoberhaupt. Er habe ein "sehr spannendes Jahr" erlebt mit einer Fülle an Ereignissen, die bei manch anderen eine ganze Amtsperiode ausfüllen würden.

"Ich täte es nicht." – Noch lange nicht Bundespräsident, will Van der Bellen im September 2015 eine FPÖ-geführte Bundesregierung nicht angeloben.

"Wir haben gewonnen." – Van der Bellen, gewohnt trocken, bei seiner Wahlparty am 4. Dezember 2016.

"Versuchen wir weniger miteinander zu streiten und mehr einander zuzuhören, beginnen wir miteinander zu reden." – Das Wahlergebnis steht, Van der Bellen will ein Präsident für alle sein.

"Ich gelobe, dass ich die Verfassung und alle Gesetze der Republik getreulich beobachten und meine Pflicht nach bestem Wissen und Gewissen erfüllen werde." – 26. Jänner 2017, es ist fix.

Der Bundespräsident am Opernball 2017.

"Es ist an und für sich – wie soll ich sagen – auf gut Österreichisch 'eh klar'." – Der Bundespräsident und die Überparteilichkeit.

"Wir können unser Heimatland lieben und die europäische Idee." – Freundliche Worte in Straßburg freuen die Europaparlamentarier.

"Es wird noch der Tag kommen, an dem wir alle Frauen bitten müssen, ein Kopftuch zu tragen." – Van der Bellen setzt sich in die Nesseln.

"In der Früh löse ich erst mal ein Sudoku." – Kein Twitter zum Frühstück, so startet Alexander Van der Bellen in den Tag.

Der britische Thronfolger Prinz Charles (2.v.l.) und seine Ehefrau Camilla (l.) in Österreich.

"Wir sind enge Verwandte, und wie Sie wissen sind enge Verwandte nicht immer die besten Freunde." – Verbunden durch das Kettenrauchen: VdB auf Besuch beim tschechischen Präsidenten Milos Zeman.

"Ich empfinde die vorzeitige Neuwahl nicht als Drama." – Ruhe ist die erste Bürgerpflicht.

Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Gattin Doris Schmidauer bei der Stimmabgabe im Rahmen der Nationalratswahl in Wien.

Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Gattin Doris Schmidauer bei der Stimmabgabe im Rahmen der Nationalratswahl in Wien.

"Das tut weh, ist schon schmerzhaft."Keine Grünen mehr im Parlament, ihr Ex-Chef trauert.

"Nach Vorliegen des endgültigen Wahlergebnisses habe ich den Vorsitzenden der stimmenstärksten Partei, ÖVP-Obmann Sebastian Kurz, mit der Regierungsbildung beauftragt." – Die Koalitionsgespräche können beginnen.

profil-Umfrage: Knappe Mehrheit sieht positive Rolle des Bundespräsidenten bei den Koalitionsverhandlungen

"Ich wäre bei jedem Satz froh, wenn er mir eingefallen wäre." – Van der Bellen bewundert Papst Franziskus' Wortgewandtheit.

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