Alexander Van der Bellen

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Österreich

Tag der Pressefreiheit: Van der Bellen warnt vor politischer Zensur

Bundespräsident Alexander Van der Bellen zum Internationalen Tag der Pressefreiheit: Einschüchterung von Journalisten ist Grenzüberschreitung.

Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat die Meinungs- und Pressefreiheit als "ein Fundament unserer Demokratie, ein Fundament unseres Rechtsstaats" gewürdigt. Anlässlich des Internationale Tages der Pressefreiheit am 3. Mai warnte das Staatsoberhaupt vor einer Einschüchterung von Journalisten oder vor Versuchen politischer Zensur.

"Verboten ist nicht Kritik, sondern jeder Versuch politischer Zensur".

"Wer die Pressefreiheit angreift, gefährdet einen Wesenskern unserer Demokratie. Wenn versucht wird, Journalistinnen und Journalisten einzuschüchtern oder gar das Recht auf Kritik grundsätzlich einzuschränken, dann werden Grenzen überschritten", schreibt der Bundespräsident auf seiner Internetseite.

"Wir als Demokratinnen und Demokraten wollen und müssen wissen, was bei uns, in Europa und der Welt los ist. Und die Berichterstattung darüber darf, nein, sie soll sogar auch kritisch sein. Verboten ist nicht Kritik, sondern jeder Versuch politischer Zensur", betont der Bundespräsident ohne direkt auf die aktuelle Debatte in Österreich einzugehen.

Jahrhunderte lang sei für die Meinungs- und Pressefreiheit gekämpft worden. "Ohne die Kontrollfunktion von Medien ist unsere moderne liberale Demokratie nicht denkbar. Es gehört zu den ureigensten Aufgaben von Journalistinnen und Journalisten, Mächtige in Politik und Wirtschaft kritisch zu hinterfragen. Die gut abgesicherte Information, der gut recherchierte Hintergrund, der fundiert argumentierte Kommentar - all dies sind zentrale Aufgaben von Medien", schreibt der Bundespräsident.

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  • fritz schmied (maidenfritz) Sa., 04. Mai. 2019 05:22

    recht hat er! gott sei dank ist vdb bundespräsident und nicht der rechte burschenschafter. linksdrall in den medien - lebts ihr am mond? presse, kurier, kleine zeitung, krone, heute, österreich + bundesländerzeitungen (nön, tt, vbn...) wo sind die links?
    wolf ist ein erstklassiger journalist, der antworten auf seine fragen will - stiftung pröll, kern, voggenhuber, vilimsky - und seinen job macht.

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  • Fr., 03. Mai. 2019 19:17

    Der Genosse BP, sollte sich lieber um die Zensur kümmern welche die Linken bei den meisten Medien vornehmen, da diese einen ausgeprägten Linksdrall haben - vom ORF gar nicht zu reden.
    Interessant, unser leider NICHTt parteiunabhängiger und leider NICHT objektiver Herr VdB, kritisiert immer nur die Konservativen - bei den Linken fehlt im anscheinend der Mut. Aber verständlich, als früherer Sozi!

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    • Friedrich Fuhs Fr., 03. Mai. 2019 19:59

      Sollten wohl "umgevolkt" werden?

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  • Siegfried Larcher Fr., 03. Mai. 2019 10:29

    UNSER! Bundespräsident hat vollkommen recht,ausgerechnet dieser Herr von der FPÖ der nicht sehr zimperlich mit seinen Mitmenschen umgeht,reklamiert das was er selbst nicht macht. Herr Wolf mag ein intensiver Befrager sein aber so ein Politiker muss das schon aushalten. So eine Diskussion ist ja keine Märchenstunde, der Zuseher will den echten Charakter eines Politikers sehen und darüber nachdenken

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  • Helmut Plattner (begin2wonder) Fr., 03. Mai. 2019 10:10

    Armin Wolf gebärdet sich mit seinen dauernden Unterbrechungen des Interviewten und seinem Stakkato, als ob er der Chefinquisitor der hl. Inquisition wäre.
    Und nein: er tut das nicht bei jedem, sondern derart exzessiv nur bei Vertretern der Regierungsparteien, insbesondere der FPÖ.

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  • Helmut Plattner (begin2wonder) Fr., 03. Mai. 2019 10:02

    Vielleicht hätte Wolf Vilimsky bei der Einladung zum Interview nicht sagen sollen, dass er zur Europawahl und zur Stellung der FPÖ zur EU interviewt werde, dann hätte er nicht so die Contenance verloren, als NUR andere Themen und unterirdische Vergleiche mit Stürmer- Karikaturen zur Sprache kamen.

    Alter Journalistentrick, um jemanden öffentlich fertig zu machen...

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  • Elke Leser (Leserinn) Fr., 03. Mai. 2019 09:56

    "Einschüchterung von Journalisten ist Grenzüberschreitung"
    Ja, das stimmt, aber nur weil ein Ungezogener Journalist wird, darf er sich auch nicht alles erlauben.
    Zensur ist übrigens immer schlecht, sogar wenn sie nur umfassend von Medien auf den Kommentarseiten praktiziert wird.

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  • Helmut Plattner (begin2wonder) Fr., 03. Mai. 2019 09:51

    Nazar-Brudi und Trachtenjopperl-Tiroler VdB als Fürsprecher von Armin Wolf:
    I wear narrisch!
    Letzterer hat das doch gar nicht nötig, da er in Österreich ohnehin sakrosankt ist.

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  • Do., 02. Mai. 2019 19:58

    Der arme Herr VdB sollte sich lieber um die Zensur, welche durch die linken Medien betrieben wird, kümmern.
    Am linken Auge erblindet, Genosse Präsident!!

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