"Kein Feiertag geht verlustig"
Österreich

"Kein Feiertag geht verlustig"

Die Politik-Zitate der Woche.

"Klarheit und Rechtssicherheit für alle." - Gernot Blümel (ÖVP) und Norbert Hofer (FPÖ) schaffen den Karfreitag-Feiertag ab.

"Kein Feiertag geht verlustig." - Die Protestanten einmal ausgenommen, Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ).

"Positive Lösung mit Wermutstropfen." - Erste Reaktion vom evangelisch-lutherische Bischof Michael Bünker .

"Hier wurde offensichtlich den Interessen der Wirtschaft nachgegeben." - Tags darauf war sich Bünker dessen nicht mehr so sicher.

"Das ist eine Verarsche der Sonderklasse. Des geht net." - ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian ist mit der "perfekten Lösung" der Regierung zum Karfreitag unzufrieden.

"Wer schafft die Arbeit? Wer schafft die Arbeit? Wer schafft die Arbeit? Na sorry, wer schafft die Arbeit? Die Wirtschaft schafft die Arbeit! Bitte merkt's euch des einmal!" - Sozialministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) redet sich bei der Verteidigung der Feiertagsstreichung in Rage.

"Viele haben nicht zugehört, was ich bei der Pressestunde gesagt habe." - Auch Österreicher sollen bei drohender Gewalt sicherheitshalber hinter Gitter, der neue burgenländische Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ).


Ich werde die Papp'n halten und meine Brötchen backen.

"Ich werde die Papp'n halten und meine Brötchen backen." - Der Grüne Christoph Chorherr verabschiedet sich nach 28 Jahren aus dem Wiener Gemeinderat.

"Wir sind keine Einheitspartei wie die ÖVP, wo an der Spitze der Messias steht." - Doskozil trägt gern zur roten Meinungsvielfalt bei.

"Ich glaube, der Kanzler ist durchaus froh, dass er mich in der Regierung hat." - Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP), selbstbewusst.

"Perfektes Wetter, perfekter Nachfolger. Was will man mehr." - Nach 18 Jahren übergibt Hansl Niessl (SPÖ) den Chefsessel an Doskozil.

"Man sieht immer mehr Damen." - Verteidigungsminister Mario Kunasek (FPÖ) erläutert empirisch, wieso er glaubt, dass der weibliche Anteil am Bundesheer steigt.

"Die Terroristen hätten nicht so lange Köpfe abschneiden können, wenn nicht wer für sie gekocht hätte." - Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) will auch die Frauen von österreichischen IS-Terroristen nicht wieder aufnehmen.

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  • Fr., 01. März. 2019 15:24

    die letzten verteidiger christlicher feiertage sind die gewerkschaftler! ('religion ist das opium des volkes':)) und die säkularisierer wider willen - die verteidiger westlicher werte etc.pp von ÖVPFPÖ :)) unsre politik is wirklich eine muppet-show.
    mit den IS/daesh-köchinnen hat er allerdings recht, der herr kickl. ich fürchte nur, die salafistenmäderl haben nicht nur gekocht.

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    • Fr., 01. März. 2019 15:28

      sondern auch gekämpft und gefoltert: es gab im 'kalifat' eine eigene weibliche religionspoizei für verstösse gegen die islamische kleiderordung: peitschenhiebe aufs gesäss oder zangenkneifen in die brüste für 'unzüchtige (=unverschleierte) kleidung. frauen können brutale mörderinnen sein/werden. auch wenn's die feministas aller drei geschlechter nicht wahr haben wollen.

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