Radfahrer in Wien

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Wissenschaft

Wie schlecht ist die Luft für Radfahrer?

Kurz gefragt.

Es kommt stark auf den Verkehr und die Route an, wie die Nachhaltigkeitsforscherin Erika von Schneidemesser mithilfe von Messfahrrädern in Berlin und Potsdam feststellte. Bereits ein Moped, Bus oder LKW treibt demnach die Feinstaub- und Stickoxidbelastung für einen Radfahrer um bis zu 40 Prozent in die Höhe - bei PKW ist sie deutlich geringer.

Staus produzieren klarerweise dicke Luft: Die Schadstoffwerte steigen um knapp 50 Prozent im Vergleich zur durchschnittlichen Umgebungsluft, vor roten Ampeln um 35 Prozent. Zudem ist Radweg ist nicht gleich Radweg: Spuren direkt auf der Straße erhöhen die Belastung für den Radler um 35 Prozent, während Radwege auf dem Gehsteig sie deutlich reduzieren.

Empfehlung der Forscherin: Möglichst auf Schleichwegen und durch Grünflächen radeln, wo Feinstaubwerte um etwa 20 Prozent unter dem Durchschnitt liegen.

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  • Hans Peter (HansPeter) Do., 18. Juli. 2019 15:15

    Ich vermute noch in wien ist die luftqualität nicht schlecht im vergleich zu anderen städten der welt. Und in der Nähe von Donau ist noch besser. Wenn ich Fahrrad fahre, achte ich darauf, dass ich genug Flüssigkeit bekomme, und kaufe meine Getränke hier https://www.prospektmaschine.at/hofer/aktuelle-angebote-von-donnerstag-11-07-2019/

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