Algorithmen: Die mächtigsten Formeln der Welt

Algorithmen: Die mächtigsten Formeln der Welt

Algorithmen steuern Autos, sie können Leben retten, aber sie bestimmen auch zunehmend, welche Information wir zu Gesicht bekommen. Sind wir den intelligenten Computerprogrammen ausgeliefert – oder machen sie uns glücklicher?

Die Zukunft kommt schneller als man glaubt. Zumindest ging es den Wissenschaftern Richard Levy und Frank Murnane so. Die beiden Ökonomen schrieben in ihrem Buch „The New Division of Labor“ über Arbeitsbereiche, wo Maschinen nicht den Mensch ersetzen können. Selbstfahrende Autos, geschweige denn Trucks, hielten sie für unrealistisch.

Sven Gächter und Ingrid Brodnig über die aktuelle Titelgeschichte "Algorithmen - Die mächtigsten Formeln der Welt"

„Der Lastwagenfahrer verarbeitet einen konstanten Strom an Information aus seiner Umgebung. Um ein solches Verhalten zu programmieren, könnte man versuchen, mit Videokameras und anderen Sensoren diese Eindrücke aufzuzeichnen. Will man aber bei Gegenverkehr nach links abbiegen, dann fließen so viele Faktoren mit ein, dass es kaum vorstellbar scheint, dass hierfür die richtige Regeln gefunden werden können.“

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Der Text stammt nicht aus der Frühzeit des Internets, sondern aus 2004. In nur zehn Jahren hat die Technik gigantische Fortschritte gemacht: Drei Millionen Kilometer legten die selbstfahrenden Google-Autos bereits zurück – ohne einen einzigen Unfall zu verursachen. Das funktioniert aufgrund intelligenter Algorithmen, die Daten vieler Sensoren auswerten und in Echtzeit kalkulieren, wie sich die anderen Fahrer verhalten werden.

Wir leben in einer Zeit, in der Algorithmen riesige Datenberge auf neue Erkenntnisse hin durchforsten und selbst komplexeste Aufgaben im Eiltempo lösen können.

Lesen Sie die Titelgeschichte von Ingrid Brodnig in der aktuellen Printausgabe oder als E-Paper (www.profil.at/epaper)!