Wissenschaft

Stichprobe

Forschende untersuchten einen Deutschen, der sich 217 Mal gegen Covid impfen ließ. Ergebnis: keine negativen Folgen. Überragend positive aber auch nicht.

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Bei Nummer 130 wurde der Staatsanwalt dann misstrauisch. Lag hier eine merkwürdige Form von Betrug vor? Warum sonst sollte sich jemand 130 Mal gegen das Coronavirus impfen lassen? Die Behörde, durch Lokalberichte auf den Fall aufmerksam geworden, ermittelte und kam zum Schluss: keine kriminellen Absichten, sie hatten es schlicht mit einer Person zu tun, die es mit der Impfbereitschaft etwas zu genau nahm: einem 62-jährigen Mann aus Magdeburg, der sich mittlerweile sogar 217 Mal impfen ließ. Über 29 Monate erhielt er diese Zahl an Impfungen mit acht verschiedenen Präparaten, darunter auch mehrere mRNA-Vakzine. 134 der Impfungen sind behördlich dokumentiert. Das Motiv des Mannes, dessen Identität nur Behörden und Forschenden bekannt ist: persönliche Gründe. Wie es ihm gelang, zweieinhalb Jahre lang im Schnitt alle vier Tage frischen Impfstoff zu erhalten, ist unklar.

Alwin   Schönberger

Alwin Schönberger

Ressortleitung Wissenschaft