Lange Nacht der Technik am TGM

In der „Langen Nacht der Technik“ am 8. Oktober 2015 im TGM können junge Besucher den Spaß an der Technik entdecken. Nerea, Jhulivan und Desirée (v.l.n.r.) bauen einen Roboter, Lisamarie Schuster vom Practical Robotics Institute Austria erklärt, wie es geht.

In der „Langen Nacht der Technik“ am 8. Oktober 2015 im TGM können junge Besucher den Spaß an der Technik entdecken. Nerea, Jhulivan und Desirée (v.l.n.r.) bauen einen Roboter, Lisamarie Schuster vom Practical Robotics Institute Austria erklärt, wie es geht.

So macht Technik Spaß: Am 8. Oktober findet am TGM in Wien wieder eine „Lange Nacht der Technik“ statt. Neugierige junge Besucher können mit kleinen und großen Robotern spielen – und sogar selbst welche bauen. Der Event wird von der Stadt Wien gefördert und vom Practical Robotics Institute Austria PRIA organisiert. Von 15:00 bis 22:00 Uhr, Eintritt frei.

„Wir möchten junge Schülerinnen und Schüler für die bunte Welt der Technik begeistern“ erklärt Karl Reischer, Direktor des TGM. „Auch Volksschulkinder sind herzlich willkommen. Je früher man den Erfindergeist weckt, desto besser!“

Roboter verwirren

Einen Höhepunkt stellen die Roboter dar. Schon einmal einen Staubsauger-Roboter gehackt? Kein Problem: Die Kids lassen den gekaperten Staubsauger in Achterschleifen fahren. Das Modell Hedgehog – auf Deutsch „Igel –“ kann man sogar mit einem SmartPhone lenken. Oder man baut selbst einen kleinen Roboter, der auf Licht reagiert und immer der Taschenlampe nachläuft. Wer auf mehr Power steht, darf einmal an die Konsole für den großen Industrieroboter und den Schwenkarm kreisen lassen.

Klon aus dem 3D-Drucker

Ein weiteres Highlight sind die 3D-Drucker. Die jungen Besucher können einen Gegenstand dreidimensional einscannen und dann im 3D-Drucker klonen. Vielleicht einen Radiergummi? Das ergibt einen Überraschungsradiergummi, der garantiert nicht radiert.

Daneben zeigt das Racing Team der FH Campus Wien sein neues Rennauto MAKO CR-115 vor, das bei der Formula Student an den Start gehen wird. Eine Flugdrohne schwebt durch die Gänge. Und wem das zu luftig wird, der kann im Sandkasten ein Erdbeben auslösen. Oder ein Armband schmieden. Ab 21:00 Uhr spielt die Techniker-Band „Daidalon“ und sorgt für einen rockigen Ausklang.

Zu den Unterstützern der „Langen Nacht der Technik“ zählen die TU Wien, die FH Campus Wien, das Austrian Institute of Technology AIT, Kapsch, Sparx Systems und der Verband der Technologinnen und Technologen.

Weitere Informationen: www.langenacht.pria.at
Lange Nacht der Technik
8. Oktober 2015, von 15:00 bis 22:00 Uhr
TGM, Wexstraße 19-23, Wien

Über das TGM

TGM – Die Schule der Technik – ist mit rund 2.500 Schülern und 310 Lehrern die größte HTL Wiens und eine der ältesten Österreichs. Die Versuchsanstalt des TGM übernimmt Forschungsprojekte und Prüfaufgaben im Auftrag der Wirtschaft und arbeitet an innovativen Entwicklungen mit. Die Ausbildungen umfassen Elektronik und Technische Informatik, Elektrotechnik, IT, Maschinenbau, Wirtschaftsingenieur und Kunststofftechnik sowie – seit 2010 – die neue Richtung Biomedizin- und Gesundheitstechnik. Absolventen sind im Verband der Technologinnen und Technologen weltweit vernetzt.

www.tgm.ac.at

Über das Practical Robotics Institute Austria

Das Practical Robotics Institute Austria PRIA wurde 2012 von Robotik-Spezialisten des TGM gegründet und unterstützt Robotik-Projekte in Österreich, darunter ECER und Botball. PRIA dient der Förderung des wissenschaftlich-technischen Nachwuchses und führt Forschungsaufgaben im Feld der Robotik durch. PRIA ist als unabhängiger gemeinnütziger Verein mit wissenschaftlichem Beirat konstituiert.

www.pria.at