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Kultur
05/15/2021

Wird die „Kulturnation“ Österreich dauerhafte Schäden davontragen?

Die Kulturszene erwacht nach langer Durststrecke zu neuem Leben – unter stark veränderten Existenzbedingungen. [E-Paper]

von Karin Cerny, Stefan Grissemann

Glücklicherweise entspricht die Welt nicht dem Zeitmaß der Märchen. Anders als die junge Königin, die einst – wie die Gebrüder Grimm berichten – von einer zu kurz gekommenen Fee schuldlos zu 100 Jahren Dämmerzustand verurteilt wurde, erwacht die Kulturszene nun schon nach einem guten halben Jahr aus ihrem aktuellen Dornröschenschlaf. Grund zu feiern? Nur bedingt. Es war nicht die erste monatelange Ohnmacht eines pandemisch bedrohten Kunstbetriebs, und niemand weiß, ob es die letzte gewesen sein wird.

Wenn Mitte dieser Woche also das Gros der österreichischen Kultureinrichtungen ihren Spielbetrieb wieder aufnimmt, wird die fundamentale Krise, in der das Kunstgeschehen dieses Landes steckt, nicht einfach ad acta gelegt werden können. Denn von der viel zitierten „Normalität“, die man in der Branche verzweifelt herbeisehnt, kann die Rede nicht sein.

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