Ausnahmezustand: Die Frau der Stunde

Ausnahmezustand: Die Frau der Stunde

Zeit für Neues: Erstmals führt eine Frau das Land. Erstmals regiert ein Expertenkabinett. Erstmals ist der Bundespräsident mächtiger als der Bundeskanzler. Im Nationalrat herrscht das wilde Spiel der Kräfte. In Brüssel verliert Österreich an Einfluss. Und der Altkanzler macht auf außerparlamentarische Opposition.

Es war, gemessen an der Dauerhysterie der Tage davor, fast schon eine gesittete Woche. Gut, es gab eine EU-Wahl, ein Misstrauensvotum im Nationalrat, das Ende der Regierung Kurz sowie die Ernennung der ersten Bundeskanzlerin in der mehr als 100-jährigen Geschichte der Republik, und in normal temperierten Zeiten hätte jedes einzelne dieser Ereignisse die ganze kollektive Aufmerksamkeit beansprucht, doch die Zeiten sind bekanntlich alles andere als normal temperiert: Seit Ibizagate befindet sich Österreich im Ausnahmezustand.

Der Ausnahmezustand hat viele Facetten

Was das Management der diversen Krisen betrifft, so hat die Politik mittlerweile immerhin zu einer gewissen Professionalität zurückgefunden (nicht zuletzt dank der im allerbesten Sinn staatsmännischen Ruhe und Umsicht des Bundespräsidenten). Der Ausnahmezustand hat viele Facetten. Wir bündeln, beleuchten und analysieren sie in der aktuellen Titelgeschichte, der nunmehr dritten in Serie, die sich mit dem Ibiza-Skandal und dessen Folgen beschäftigt.

Lesen Sie die Geschichte von Gernot Bauer, Eva Linsinger und Rosemarie Schwaiger in der aktuellen Printausgabe oder als E-Paper (www.profil.at/epaper)!