Über das menschliche Unvermögen, aus der Vergangenheit zu lernen

Lichtinstallation an das Gedenken zum Novemberpogrom 1938

Lichtinstallation an das Gedenken zum Novemberpogrom 1938

2018 war ein Jahr des feierlichen Gedenkens. Amts- und Würdenträger, Medien und Institutionen erinnerten an die Gründung der Republik 1918, den „Anschluss“ Österreichs an NS-Deutschland und die Novemberpogrome 1938. Doch was sind solche Beschwörungsrituale wert? Christa Zöchling über das menschliche Unvermögen, aus der Vergangenheit zu lernen.

„Die Geschichte lehrt dauernd, aber sie findet keine Schüler.“ Dieser Satz, mehr Mahnung denn Erkenntnis, wird der Schriftstellerin Ingeborg Bachmann zugeschrieben und so häufig bemüht, dass er seinen Glanz verloren hat. In ihrer Erzählung „Unter Mördern und Irren“ schildert Bachmann eine Szene in einem Wiener Wirtshaus, mehr als zehn Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg. Stammtischatmosphäre: Akademiker, Journalisten – Männer, die ihre Kriegserfahrungen nicht missen möchten und sich sogar fragen, ob Kultur nicht erst durch Krieg entstehe. Ein Jude sitzt mit am Tisch, schweigend. „Das ist das Furchtbare“, schreit einer aus der Flakhelfergeneration in trunkener Verzweiflung: „Die Opfer, die vielen, vielen Opfer, zeigen gar keinen Weg. Und für die Mörder ändern sich die Zeiten.“

So waren die 1950er-Jahre in Österreich. Die Opfer des Nationalsozialismus, die überlebt hatten, waren verstummt. Sie hatten keine Stammmtische. Sie ahnten, dass man sie nicht hören wollte. Sie waren ungebetene Zeugen. Der Angsttraum von Primo Levi, Schriftsteller, Auschwitz-Überlebender, war der Angsttraum von vielen: „Meine Zuhörer folgen mir nicht. Ja, sie sind überhaupt nicht bei der Sache. Sie unterhalten sich undeutlich über andere Dinge, als sei ich gar nicht vorhanden.“

Erinnerungen sind „datengeschützte Erfindungen“

Heute ist das anders. Man sucht die Zeitzeugen auf, lädt sie ein, bittet sie zum Vortrag. Ihre Erzählungen haben sich im Laufe der Zeit abgeschliffen, sich mit Gehörtem und Gelesenem vermischt, wurden Teil eines kollektiven Gedächtnisses. Erinnerungen sind „datengeschützte Erfindungen“, meint der Hirnforscher Wolf Singer. Doch erst sie machen den Menschen aus, gestalten das Bild der eigenen Identität.

Es herrscht ein wahres Griss um die letzten Überlebenden. Alte, gebrechliche Menschen stehen mit letzter Kraft vor einem interessierten Publikum. Auf YouTube werden ihre Videobotschaften millionenfach geklickt. Etwa jene von Frau Gertrude, die im Holocaust alle Verwandten verloren hatte und nach der Befreiung 1945 mutterseelenallein in der Welt stand. Mit ihrem Leben – ihrem Überleben – beglaubigen Zeugen dieser Zeit, was war. Sie sind eine moralische Instanz geworden. Sie haben einen Wahrheitsauftrag für das Wesentliche. Kein Verharmloser, Kleinredner oder Leugner ist ihnen gewachsen. Und sie haben noch etwas gemeinsam: In ihren Auftritten vermitteln sie immer etwas Widerständiges, Anarchisches. Sie haben sich nicht angepasst. Auch deshalb werden sie von der Jugend geliebt. Doch sie erzählen nicht alles, denn der Schmerz wäre zu groß.

Bald wird es keine Zeitzeugen mehr geben

Es hat lange gedauert, bis ihre Zeit gekommen ist. Nun sind sie alt, und eine Zäsur zeichnet sich ab. Bald wird es keine Zeitzeugen mehr geben. Rudolf Gelbard starb im Oktober dieses Jahres, ein lauter Kämpfer gegen alle Relativierungen der Verbrechen des Nationalsozialismus und seiner Geisteshaltung. Die Lehre, die er aus seinem Leben zog und weitergab: „Widerstehe den Anfängen, denn wenn einmal eine gefährliche Entwicklung sehr weit gediehen ist, muss man sehr viel Mut aufbringen, und meist ist es auch schon zu spät.“ Aber woher weiß man, wann es angefangen hat? Das sei schwierig zu bestimmen, sagte Gelbard auf dem Totenbett.

Wir wissen heute nicht, wo wir stehen, denn wir sind mittendrin. Wir ziehen hilflos Analogien. Schon in den Klassikern der Zwischenkriegszeit wurden Fragen aufgeworfen, die wir uns immer noch stellen. Sigmund Freud räsonierte in seinem Essay „Das Unbehagen in der Kultur“ darüber, wie der Mensch mit den Fährnissen des Lebens fertig wird, mit den Widerständen, die seinem Streben nach Glück, dem eingeschriebenen Programm jedes Menschen, dem Lustprinzip, im Wege stehen. Er führte aus, warum in dieser großen Anstrengung die viel gerühmte Kultur eine Quelle des Leidens werden kann, ja werden muss. „Die Schicksalsfrage der Menschenart scheint mir zu sein, ob und in welchem Maße es ihrer Kulturentwicklung gelingen wird, der Störung des Zusammenlebens durch den menschlichen Aggressions- und Selbstvernichtungstrieb Herr zu werden“, so Freuds Resümee. Sein Text erschien 1930, am Vorabend des Zweiten Weltkrieges und des größten Zivilisationsbruchs der Neuzeit, des Holocaust.

Die Psychologie der Masse

In der Zeit zwischen den Kriegen beschäftigte sich die Wissenschaft auch verstärkt mit der Psychologie der Masse. Man erkannte darin den kollektiven Körper der Gesellschaft, der nach eigenen Gesetzen, Mustern funktioniert und dem mit Vernunft schwer beizukommen ist. Die Masse war das Menschengewimmel in den großen Metropolen, es waren die jungen Soldaten, die in Reih und Glied in den Krieg marschiert waren, die Arbeiter, die durch Fabrikstore in riesige Hallen strömten, die Demonstranten, die sich nach dem Zusammenbruch ihrer Welt auf den Straßen versammelten. Die Masse löste Angst aus. Wer sie sich gefügig machen konnte, sie zu kontrollieren verstand, war ein Held, ein Anführer. Er beherrschte das Geheimnis der Politik. Die Menschen waren unsicher über das eigene Ich, ihre Individualität.

Der Philosoph Karl Jaspers sah im Verhalten der Masse die geistige Situation der Zeit. Er war der Ansicht, „der individuelle Wille“ werde „von den Eigenschaften der Mehrheit überlagert und eliminiert“, und er bezweifelte stark „ob ein erfülltes Leben zu solchen Zeiten möglich ist“. Der Schriftsteller und Kafka-Freund Hermann Broch sprach gar vom „Dämmerzustand“, einer Sehnsucht nach „Besoffenheit“: „Geben Sie mir etwas, damit wir wieder alle zusammengehören.“

Das ist gründlich schiefgegangen. Der Nationalismus, die Selbsterhebung über den anderen, stürzte Europa in zwei verheerende Weltkriege. Schon nach dem ersten hätte man aus Erfahrung klüger sein müssen, doch es wurde nur noch schlimmer. Bei den Verlierern Deutschland und Österreich wuchs das giftige Ressentiment; sie fühlten sich durch rigorose Friedensbedingungen gedemütigt. (Man kann nur hoffen, dass der Brexit-Deal bei den Briten heute nicht ähnliche Gefühle weckt.)

Der Holocaust ist in Österreich Familiengeschichte

Saul Padover, ein ausgewanderter Wiener, der als US-Nachrichtenoffizier 1944 die vorrückenden US-Truppen an der Westfront begleitete und die innere Einstellung der Deutschen vor Ende des Krieges in mehreren Hundert Interviews untersuchte, fand „keinen einzigen Nazi“. Alle waren sie immer schon gegen Hitler gewesen. Dieser müsse „alles ganz allein durchgezogen haben. Er hat den Krieg angefangen, ganz Europa erobert, den größten Teil Russlands überrannt, fünf Millionen Juden ermordet, sechs bis acht Millionen Polen und Russen in den Hungertod getrieben, vierhundert Konzentrationslager errichtet (...) und dafür gesorgt, dass die Züge pünktlich fahren“, so Padovers Fazit.

Der Holocaust ist in Österreich Familiengeschichte. Persönliche Erfahrungen werden über drei, maximal vier Generationen weitergegeben. Der Großvater kann dem Enkel, in seltenen Fällen dem Urenkel noch etwas aus der NS-Zeit erzählen. Die wichtigen Dinge wurden eher über das Verstummen als über das Reden vermittelt. Die Schlachten des Ersten Weltkrieges, der Zusammenbruch der Monarchie, die Ausrufung der Republik vor 100 Jahren liegen bereits außerhalb des familiären Erinnerungshorizonts. Der Onkel, der seinerzeit auf der Ringstraße Spalier stand und den Kaiser persönlich sah, lebt nicht mehr. Doch auch diese Erfahrung hat sich in das Gedächtnis nachfolgender Generationen eingeschrieben. „Da wir nun einmal Resultate früherer Geschlechter sind, sind wir auch Resultate ihrer Verirrungen, Leidenschaften und Irrtümer, ja Verbrechen; es ist nicht möglich, sich ganz von dieser Kette zu lösen“, schrieb Friedrich Nietzsche.

„Nie wieder“ verhindert keine Katastrophen

Doch wie verhält es sich in einer Migrationsgesellschaft? Alle Schüler in Österreich sollten einmal die Gedenkstätte in Mauthausen besucht haben, heißt es. Man erhofft sich davon eine Bewusstwerdung. Die Holocaust-Überlebende Ruth Klüger ist sich da nicht so sicher. Die in den USA berühmt gewordene Literaturwissenschafterin meinte einmal in Bezug auf Auschwitz: „Wer dort etwas zu finden meint, hat es wohl schon im Gepäck mitgebracht.“

Der moralische Imperativ „Nie wieder“ ist nur ein Lippenbekenntnis. Katastrophen hat er noch nie verhindert. „Aus der Geschichte heraus sind grundsätzlich keine glasklaren Lehren zu destillieren“: Zu dieser Schlußfolgerung kommt Aleida Assmann in „Der lange Schatten der Vergangenheit“, ihrem Standard-Werk zu Erinnerungskultur und Geschichtspolitik (Verlag C.H.Beck, 2018).

Der Flüchtling wird zum Zeitzeugen

Lokalaugenschein in einer Wiener Berufsschulklasse mit einem sehr engagierten Lehrer: 16- bis 17-jährige Burschen nehmen an einem Gedenkmarsch für ermordete Juden im 2. Wiener Gemeindebezirk teil. Juden, die sich in einem Keller eines Wohnhauses in der Förstergasse versteckt hielten, wurden kaum eine Stunde vor der Befreiung im April 1945 noch von einem SS-Trupp entdeckt und erschossen. Die Lehrlinge sind empört. Hilft ihnen die Auseinandersetzung mit NS-Verbrechen, die Gegenwart zu verstehen? Einer aus der Klasse, ein Flüchtling aus Afghanistan, der als Kind nach Österreich kam, kann sich die Todesangst der Juden im Keller gut vorstellen; er kennt sie aus eigener Erfahrung. Wenn er darüber spricht, wird es schlagartig still. Der Flüchtling ist selbst zu einem Zeitzeugen geworden.

Die anderen sind von solchen existenziellen Erfahrungen weit entfernt. Ja, sie finden schlimm, was mit den Juden passiert ist. Sie halten es für falsch, einen Menschen zum Feind zu stempeln, nur weil er anders ist. Doch Antisemitismus heute? Israel? Man reagiert genervt. Die Juden der Gegenwart mag man nicht so gern. Sie bezahlten keine Steuern, seien superreich und beherrschten die Welt, heißt es in der Runde. Dann rückt man mit der „Wahrheit über die Rothschilds“ heraus – frisch aus dem Internet. Islamistischer Terror? Man wisse nicht, wer wirklich dahinterstecke. Die Zeitungen seien gelenkt, keinem Medium könne man noch trauen. Es gibt für diese Burschen keine Erklärung, keine Vernunft, keine Rationalität. Sie wälzen Verschwörungstheorien. Sie sind verwirrt wie die Jugend vor 100 Jahren, die sich über den „Schandvertrag von Versailles“, den Verrat der Eliten und das Weltjudentum erhitzte.

Erinnerung schwächt die Täter, stärkt die Opfer

Lernprozesse sind generationen- und zeitgebunden. Das Alter trennt Erfahrungen auf existenzielle Weise, weil man der eigenen Zeit nicht entgehen kann. Jede Generation muss neu anfangen. Wissen ist nicht vererbbar. Heute bilden Jugendliche aus aller Welt einen Klassenjahrgang. Ein österreichisches Kind türkischer Herkunft, das in der Kultur seiner Eltern zu Hause ist, feiert vermutlich den osmanischen Sieg von Gallipoli, eine der blutigsten Schlachten des Ersten Weltkrieges. Vergangenes Jahr kamen Bilder in Umlauf, auf denen Kinder in einer Wiener Moschee dabei zu sehen waren, wie sie Kampfszenen und Leichenberge nachstellten. Gallipoli ist ein türkischer Mythos, in dessen Schatten im Jahr 1915 der Völkermord an den Armeniern begann – ein Verbrechen, über das Adolf Hitler in den 1930er-Jahren, wohl schon mit Blick auf die Juden, sagte: „Wer erinnert sich heute noch an die Armenier?“

Erinnerung schwächt die Täter, stärkt die Opfer. Für die Überlegenen bedeutet Lernen aus der Geschichte nicht immer einen Vorteil. Im Gedenkjahr 2018 waren Holocaust-Überlebende aus Israel von der österreichischen Bundesregierung eingeladen worden. Nie haben sie die höhnischen Gesichter vergessen, mit denen ihre Väter und Mütter zum Gehsteigwaschen gezwungen wurden. Die dumpfen Schritte der Gestapo auf der Treppe haben sie noch immer im Ohr. Über Meer und Land – quasi die umgekehrte Balkanroute – waren sie nach Palästina gelangt, oft auf Schiffen, die nicht anlegen durften. Einige sahen ihre Eltern nie wieder. In der Feierstunde des österreichischen Parlaments saßen die Überlebenden auf den Plätzen der Abgeordneten – eine späte Würdigung, getrübt von Versuchen freiheitlicher Politiker, ein gemeinsames Zusammensein zu erheischen. Die FPÖ ist ihnen allen bekannt. Warum sollten sie mitspielen?

Holocaust im Zentrum

Zeitzeugen wird es bald keine mehr geben, die ungeheure Disruption des Holocaust nur noch medial erinnert werden. Die Traumata jedoch bleiben. Welchen Einfluss hat das auf unser nationales Selbstverständnis? Aleida Assmann zitiert den französischen Historiker und Orientforscher Ernest Renan, der 1882 in einem Vortrag an der Sorbonne eine Nation als „Solidargemeinschaft“ definierte. Nicht Sprache, Religion, Abstammung oder Sitten begründeten für ihn den Zusammenhalt, sondern der Wille, eine Nation zu sein, eine Schicksalsgemeinschaft, wobei „das gemeinsame Leiden mehr verbindet als die Freude“. Renan war überzeugt davon, dass in den Erinnerungen die Trauer schwerer wiege als die Triumphe, denn „sie erlegt Pflichten auf, sie gebietet gemeinschaftliche Anstrengungen“.

Die europäische Gedenkkultur hat den Holocaust ins Zentrum gestellt und zieht aus dem, was damals geschah, den Schluss, dass Menschenrechte universell sind. Lag darin folglich die Bestimmung der Juden – Opfer zu sein? „So viele Opfer, aber doch wohl nicht, damit man heute endlich draufkommt, schon den Kindern zu sagen, dass sie Menschen sind. (…) Nein, das versteht eben niemand, dass die Opfer zu nichts sind! Und darum beleidigt es auch niemand, dass diese Opfer auch noch für Einsichten herhalten müssen“, schrieb Ingeborg Bachmann in „Unter Mördern und Irren“.

1948 verabschiedete die internationale Staatengemeinschaft die Erklärung der Menschenrechte: „Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“ Kein anderer Text wurde in so viele Sprachen übersetzt. Doch er ist nicht mehr als eine Willenserklärung, ein nicht einklagbares Ideal. Die Genfer Flüchtlingskonvention trat 1954 in Kraft. Nie wieder sollten Verfolgte an fremden Landesgrenzen abgewiesen werden.

Gebot der Nächstenliebe

Hannah Arendt, die jüdische Philosophin, die Deutschland 1933 verlassen musste, war angesichts des Grauens der Nazi-Herrschaft skeptisch geworden, was die Einsichts- und Lernfähigkeit des Menschen betrifft: „Je besser die Völker einander kennenlernen, desto mehr scheuen sie begreiflicherweise vor der Idee der Menschheit zurück, weil sie spüren, dass in der Idee der Menschheit, gleich ob sie in religiöser oder humanistischer oder schwärmerisch kosmopolitischer Form auftritt, eine Verpflichtung zu einer Gesamtverantwortung entsteht, die sie nicht zu übernehmen wünschen.“

Arendt sah im Holocaust die „Grundstruktur aller Zivilisationen gebrochen“ und forderte deshalb ein neues Weltgesetz, das die menschliche Würde garantiere – und zwar eines, das exekutiert werden könnte. Rechte Wortführer berufen sich heute gern auf den „natürlichen“ Instinkt des Menschen, Fremdes abzulehnen. Da universelle Menschenrechte ohnehin unerfüllbar seien, gehörten sie auf den Misthaufen der Geschichte, wird argumentiert. Das Trauerspiel um den UN-Migrationspakt folgt derselben Logik. Die österreichische Regierung hat eine gemeinsame Willenserklärung zu menschenrechtlichen Regeln und Mindeststandards abgelehnt. FPÖ-Innenminister Herbert Kickl begründete dies mit „toxischen Passagen“.

Freud kommt in „Das Unbehagen in der Kultur“ immer wieder auf das in unserem Kulturkreis verankerte christliche Gebot der Nächstenliebe zu sprechen: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Doch warum sollte man das tun, fragt Freud. Was hat man davon? Nichts widerstrebe der menschlichen Natur doch so sehr wie eben dieses Gebot. Freud hält es dennoch für die stärkste Abwehr der menschlichen Aggression – und für „undurchführbar“.

Das nennt man Zivilisation.