Marco Pogo in seinem Büro in Wien-Simmering

© Philip Dulle

profil-Jahresausgabe
12/21/2021

Was haben Sie von 2021 gelernt, Herr Marco Pogo?

"Der Bundespräsident sollte nicht an der Schwelle zur Hofburg seine Meinung ablegen", sagt Marco Pogo (Bierpartei) im Video-Interview.

von Philip Dulle, Patricia Bartos

Das ganze Gespräch mit Marco Pogo lesen Sie in der profil-Jahresausgabe 51/52 2021.

Wenn RAF Camora in den Schulen Impfaufklärung machen würde, dann hätten wir bei den Jungen bald eine Durchimpfungsrate von 90 Prozent. Ich bekomme täglich Anfragen von Schulen und für mich war es klar, dass es extrem wichtig ist, dorthin zu gehen. Die Jugendlichen haben legitime Fragen, die man relativ schnell aus der Welt schaffen kann. Kann ich nach der Impfung noch Kinder bekommen? Ja! Werde ich magnetisch? Nein! Außerdem sind sie der Schlüssel zu den Eltern, die vielleicht Skepsis haben."

Marco Pogo

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Die Politiker hätten das Pandemie-Management von Anfang an in die Hände von Expertinnen und Forschenden legen müssen. Die Entscheidungen, die bei uns getroffen wurden, waren zu 80 Prozent politischer Natur. Wann sperren wir zu, wann wieder auf; geht sich der Lockdown mit dem Weihnachtsgeschäft aus, wann wird in welchem Bundesland gewählt? Können wir in Oberösterreich noch unsere Zeltfesttour machen -und wer darf die positiven Nachrichten verkünden?"

Marco Pogo

Zur Person

Der Wiener Arzt und Politiker Dominik Wlazny alias Marco Pogo, 34, wurde als Frontmann der Rockband Turbobier bekannt. 2015 gründete er die Bierpartei, mit der er bei der Wiener Gemeinderatswahl 2020 1,8 Prozent der Stimmen erhielt. Die Partei ist seitdem mit elf Mandaten auf Bezirksebene vertreten.