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profil-Morgenpost
07/13/2021

Pausenlektüre

Abhilfe gegen den Strom an Hiobsbotschaften.

von Christina Hiptmayr

Guten Morgen!

Unruhen in Südafrika und Proteste auf Kuba; Tote bei einem Busunglück in Bolivien, bei einem Hoteleinsturz in China und bei einem Großbrand auf einer CoV-Station im Irak; extreme Hitzewelle in den USA und Kanada; Rassismus und Gewalt nach dem EM-Finale – das sind nur einige der Schlagzeilen, die durch die Medien gehen, während ich diesen Text schreibe. Einige Stunden später, zu dem Zeitpunkt an dem Sie ihn lesen, werden diese negativen Nachrichten bereits durch andere abgelöst sein.

Sie befinden sich gerade an einem besonders schönen Flecken im In- oder Ausland und genießen Ihren Urlaub? Sie haben es sich im Freibad gemütlich gemacht?  Dann wollen Sie vielleicht ein bisschen mit der Seele baumeln und brauchen einmal Pause von dem permanenten Strom an Hiobsbotschaften. Das gilt möglicherweise erst recht, wenn Sie zu denjenigen gehören, die zur Arbeit müssen und für die Steigerung des Bruttoinlandsprodukts sorgen.

Abseits des Kerngeschäfts

Abhilfe finden Sie in unserem aktuellen Heft. Denn wenngleich das Aufzeigen von Missständen, die investigative Recherche und die kritische Analyse zu unserem Kerngeschäft gehören, Platz für Schön- und Feingeistiges ist allemal.

Da wäre etwa die charakterstarke Bildstrecke des Fotografen Meinrad Hofer über einen oft missverstandenen Berufsstand: Die Türsteherinnen und Türsteher der Wiener Nachtgastronomie, die eineinhalb Jahre lang coronabedingte Zwangspause machen mussten. Wolfgang Paterno protokollierte ihre Erfahrungen.

Oder Franziska Dzugans Bericht über den Nationalpark Hohe Tauern, der heuer sein 50-jähriges Jubiläum feiert. In der Chronologie der Ereignisse findet sich zwar ein ungelöster Kriminalfall, der konnte die Erfolgsgeschichte von Österreichs größtem Naturschutzgebiet jedoch nicht zum Scheitern bringen. Und während Dzugan Steinböcke, Bartgeier und Murmeltiere interviewte, hat sich Stefan Grissemann unter die Reichen, Schönen und Talentierten in Cannes gemischt, wo beim bedeutendsten Filmfestival der Welt versucht wird, die Magie des Kinos heraufzubeschwören.

Einen erbaulichen Mittwoch wünscht

Ihre Christina Hiptmayr

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