Tiroler Festspiele: Die Opfer von Erl

Manuela Dumfart, Mona Somm, Julia Oesch und Bettine Kampp (von links nach rechts)

Manuela Dumfart, Mona Somm, Julia Oesch und Bettine Kampp (von links nach rechts)

Sie standen als Opernsängerinnen auf der Bühne der Tiroler Festspiele in Erl. Dann traten sie vor den Vorhang und erzählten von Machtmissbrauch und sexuellen Übergriffen. Die Folgen waren dramatisch. profil traf die Sängerinnen in München, als sie auf ein Jahr im Zeichen von #Metoo zurückblickten.

In der Münchner Innenstadt bricht ein Samstagabend an. Durch die Vitrinen der Bars und Restaurants sind letzte Vorbereitungen zu beobachten. Beim Italiener wartet eine gedeckte Tafel auf eine geschlossene Gesellschaft.

Im Café des Münchner Lenbachhauses ist ein DJ beim Soundcheck. Eine Gruppe Männer und Frauen schlendert eine Straße entlang, wirft ab und zu einen Blick in ein Lokal, überfliegt da und dort eine Speisekarte. Was sie sucht, ist im Viertel der Vergnügungssüchtigen schwer zu finden: Eine ruhige Nische zum Reden.

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Edith Meinhart über "Die Opfer von Erl"

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