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12/11/2016

Macho, Macho

Wie sollen wir mit der „Haram“-Verbotskultur umgehen?

von Clemens Neuhold

Muslimische Burschen, die Mädchen drängen, sich züchtig anzuziehen, ihnen das Rauchen verbieten, Mädchen, die nicht am Schwimmunterricht teilnehmen dürfen. Ein Bericht des Migrantenmagazins „Biber“ hat eine Diskussion über die in Brennpunktschulen vorherrschende „Haram“-Verbotskultur ausgelöst. „Wir führen einen Kampf gegen eine Gegengesellschaft, der Jahrzehnte dauern wird. Dazu gehört auch der Kampf gegen die Symbole dieser Gegengesellschaft wie Vollverschleierung und Koranverteilung“, sagt Integrationsminister Sebastian Kurz. „Die jungen Menschen müssen spüren, was wir tolerieren und was nicht.“ Im Ministerium betont man: „Schwimmunterricht ist Pflicht. Es ist Aufgabe der Schulbehörde, die Gesetze und erhöhten Strafen strikt zu vollziehen.“