"Österreich"-Herausgeber Wolfgang Fellner

"Österreich"-Herausgeber Wolfgang Fellner

Österreich

"Österreich“ ist Nummer eins bei Regierungsinseraten

Im ersten Quartal war "Österreich“-Herausgeber Wolfgang Fellner mit 27 Prozent des gesamten Inseratenvolumens aller Bundesministerien Förderkaiser.

Er kann die SPÖ "Sauhaufen Partei Österreich“ nennen oder die Stimmung gegen Flüchtlinge durch die alarmistische Aufmachung seiner Berichte besonders anheizen. All das gereicht "Österreich“-Herausgeber Wolfgang Fellner nicht zum Nachteil. Im ersten Quartal war er mit 27 Prozent des gesamten Inseratenvolumens aller Bundesministerien Förderkaiser. Dahinter folgen die deutlich reichweitenstärkere "Kronen Zeitung“ mit 21 und "Heute“ mit 20 Prozent.

Das Außenministerium von Sebastian Kurz (ÖVP) inserierte zu 50 Prozent, das schwarze Finanzministerium gar zu 100 Prozent in "Österreich“ - aber auch beim roten Verteidigungsministerium und Verkehrsministerium hat Fellner die Nase vorn, mit vergleichsweise noch höheren Summen. Neben den Millionen für Print und Online wird Fellners TV-Sender "oe24.tv“ heuer mit einer Million Euro gefördert. Für die Folgejahre kann er mit noch mehr Geld rechnen.

Die Reichweite der Sender, Fellner pusht sie gekonnt, habe natürlich eine gewisse Relevanz für die Fördersumme, sagt der scheidende Chef der zuständigen Rundfunk-Regulierungsbehörde RTR, Alfred Grinschgl. Sein Nachfolger am Förderhebel steht dem Vernehmen nach fest: Oliver Stribl. Er leitete von 2010 bis 2015 den Wiener Presseinformationsdienst (PID). Fellner ist ihm kein Unbekannter. Allein von 2013 bis 2015 flossen über den PID Inserate im Wert von zwölf Millionen an die Verlagsgruppe Österreich.

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