US-SPACE-MARS-ROVER

© APA/AFP/NASA/HANDOUT / HANDOUT

Fotogeschichte der Woche
02/18/2021

Landung am Mars: NASA-Rover "Perseverance" sucht nach Leben

Der NASA-Rover erreicht den Mars mit spannender Technologie an Bord. Geht die Landung gut, beginnt die Suche nach Wasser und Leben.

von Ines Holzmüller, Philip Dulle

So soll es aussehen, wenn der Mars-Rover Perseverance der NASA heute am Mars gelandet ist. Gegen 22 Uhr mitteleuropäischer Zeit soll es soweit sein. Einen Livestream gibt es hier.

Vor sechseinhalb Monaten ist Perseverance von der Erde gestartet und ist mit einer Geschwindigkeit von 20.000 km/h zum Mars unterwegs.

Die "sieben Minuten des Schreckens"

Sieben Minuten dauert die Landung auf dem Mars, dabei kann vieles schiefgehen, wie im folgenden Video erklärt wird. Perseverance wird erstmals bereits während des Anflugs Bilder von der Oberfläche machen, um eine optimale Landung zu gewährleisten. Bei all dem ist Perseverance auf sich allein gestellt, denn ein Signal vom Mars zur Erde zu schicken, dauert fast zwölf Minuten.

Mit der Landung startet die wirkliche Mission des größten und komplexesten Mars-Rovers in der US-Geschichte und der Geschichte der Menschheit. Perseverance soll nach Anzeichen von Wasser und Überresten von früherem Leben auf dem roten Planeten suchen, Proben sammeln und auch deponieren, damit sie zu einem späteren Zeitpunkt zur Erde gebracht und weiter untersucht werden können.

Ein Helikopter als Reisebegleiter

Erstmals landet auch ein Helikopter am Mars. "Ingenuity" soll den ersten motorgetriebenen Flug auf einem anderen Planeten ausführen, was wegen der kaum vorhandenen Atmosphäre sehr schwierig und für zukünftige - auch bemannte - Missionen von großer Bedeutung ist.

Ebenfalls am Rover angebracht ist das autobatteriegroße Experiment MOXIE (Mars Oxygen In-Situ Resource Utilization Experiment), mit dem Kohlendioxid am Mars in Sauerstoff umgewandelt werden soll. Damit bald Menschen dem Rover Gesellschaft leisten können.

Wettlauf zum Mars

Auch andere Nationen sind zum Mars unterwegs - oder schon dort. Die Raumsonde "Al-Amal" der Vereinigten Arabischen Emirate umkreist seit Anfang Februar den Planeten. Wissenschaftliche Leiterin der Mission ist die Informatikerin und Staatsministerin Sarah al-Amiri. Am Mars landen will dieses Jahr auch China, hält sich mit Details aber bedeckt.

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