Ausstellungstipp: Ärzte ohne Grenzen - Hilfe aus nächster Nähe

Hilfe aus nächster Nähe: Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen zeigt von 25.9. bis 6.10. am Wiener Karlsplatz, wie humanitäre Nothilfe in Krisengebieten funktioniert.

Wie funktioniert humanitäre Nothilfe heute? Wie können Epidemien eingedämmt werden? Wie funktioniert eigentlich ein aufblasbarer Operationsaal? Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen/Médecins Sans Frontières widmet sich in einer Feld-Ausstellung am Wiener Karlsplatz den wichtigsten Fragen der humanitären Nothilfe.

Zehn Zelte am Karlsplatz
In zehn Zelten und Holzbauten erfahren die Besucherinnen und Besucher der Auststellung aber auch, welche Krankheiten in Notsituationen am häufigsten behandelt werden, wie Medikamente in Krisengebiete gelangen und wie die Verteilung von Trinkwasser funktioniert.

Außerdem wird gezeigt, was bei der Organisation einer Impfkampagne zu berücksichtigen ist und wie ein Cholera-Behandlungszentrum aufgebaut wird. Erstmals ist in Österreich ein aufblasbarer Operationssaal zu sehen. Auch der Kampf gegen die Ebola-Epidemie wird in der Ausstellung Thema sein.

Informationen zur Ausstellung:
Wien, Karlsplatz (Resselpark) 25. September bis 6. Oktober 2014 Täglich von 10 bis 18.30 Uhr 4. Oktober bis 22 Uhr (Lange Nacht der Museen)
Eintritt frei

Erreichbarkeit: U1, U2, U4, 2, 4A, 59A oder Wiener Lokalbahnen
Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Ärzte ohne Grenzen bieten kostenlose Führungen in Kleingruppen an. Aus organisatorischen Gründen ist für Schulen (Gruppen) eine Anmeldung erforderlich: Montag bis Donnerstag, 9 bis 13 Uhr, Tel. 0680/50 36 302

Für Schulklassen ist die Ausstellung nach Vereinbarung auch früher geöffnet.