Entwicklungshilfe: Österreich mit akutem Nachholbedarf

Foto des Pressetermins zum Thema "Österreichische Hilfsorganisationen schlagen Alarm" aus dem Vorjahr.

Foto des Pressetermins zum Thema "Österreichische Hilfsorganisationen schlagen Alarm" aus dem Vorjahr.

0,28 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE) oder rund eine Milliarde Euro gab Österreich im Jahr 2013 für Entwicklungshilfe aus.

Mit diesem Wert liegt Österreich wie auch in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten verlässlich fernab des Zielwerts von 0,7 Prozent, den die Vereinten Nationen 1970 für reiche Industriestaaten festgelegt haben. Österreich bekennt sich routinemäßig alljährlich zu den 0,7 Prozent, doch weder die Solidarität sozialdemokratisch geführter Regierungen noch der Humanismus christlich-sozial geführter Regierungen konnten am beschämenden Ergebnis etwas ändern. So liegt die Republik wie immer weit abgeschlagen hinter Staaten wie Norwegen oder Schweden, die sogar mehr als ein Prozent ihres BNE für Entwicklungshilfe verwenden.

Quelle: ÖFSE