Greta Thunberg
Greta Thunberg

© APA/AFP

Ausland
12/07/2019

Greta Thunberg ist MENSCH DES JAHRES 2019

„Sie zwingt nicht nur die Mächtigen, sich dem Klimawandel ernsthaft zu stellen, sondern auch jeden Einzelnen von uns.“

Seit 2008 kürt profil den MENSCHEN DES JAHRES. Es ist noch keine besonders lange, aber eine höchst abwechslungsreiche Tradition, was man an der Liste der bisher mit diesem Prädikat gewürdigten Persönlichkeiten ablesen kann: Barack Obama, Arigona Zogaj, Thilo Sarrazin, Giorgos Papandreou, Malala Yousafzai, Edward Snowden, Wladimir Putin und Conchita Wurst, Angela Merkel. Nach den eher generischen Jahrgängen 2016 (der Wutwähler), 2017 (die Frau) und 2018 (der Roboter) ist 2019 wieder ein Mensch aus Fleisch und Blut an der Reihe.

Und während wir in der Vergangenheit oft ausgiebig und durchaus kontrovers diskutierten, wer einem Jahr am nachhaltigsten den Stempel aufgeprägt hatte, war die Wahl diesmal schlicht alternativlos: Es konnte niemand anderer sein als Greta Thunberg.

Am 20. August 2018 schwänzte das zierliche Mädchen aus Schweden die Schule und setzte sich vor das Parlament in Stockholm, um gegen den Klimawandel zu streiken. Es sollte für lange Zeit ihr letzter einsamer Moment bleiben. Innerhalb weniger Monate schwoll Thunbergs stiller Schulstreik zu einer globalen Bewegung von enormer Wucht an. Die Klimakrise treibt das kollektive Bewusstsein zwar schon länger um, doch durch Thunberg und die weltweiten Großdemonstrationen unter dem Label Fridays for Future hat das Thema offiziell das Stadium maximaler Dringlichkeit erreicht.

„Greta Thunberg zwingt nicht nur die Mächtigen, sich dem Klimawandel ernsthaft zu stellen, sondern auch jeden Einzelnen von uns“, schreibt profil in seiner Würdigung des nachgerade epochalen Lebenswerks der 16-Jährigen und analysiert, wie Thunberg sowohl hymnisch gefeierte Galionsfigur auf der einen als auch Projektionsfläche für die Ressentiments hartnäckiger Klimawandelleugner auf der anderen Seite werden konnte.

profil 50/2019
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