IS: USA warfen Waffen für Kurden bei Kobane ab

IS: USA warfen Waffen für Kurden bei Kobane ab

Die kurdischen Verteidiger der nordsyrischen Stadt Kobane sind von der Luft aus mit Waffen versorgt worden.

Wie das US-Militärkommando am Sonntagabend mitteilte, wurden Waffen, Munition und medizinische Hilfsgütern in der Nähe der von Jihadisten belagerten Stadt abgeworfen. Es habe "mehrere" Versorgungsflüge gegeben. Das Material stamme von den kurdischen Behörden im Nordirak

Kampf seit einem Monat
Am Wochenende hatten sich Kurden und Islamisten die heftigsten Kämpfe seit Tagen um Kobane geliefert. Die Miliz "Islamischer Staat" (IS) nahm die kurdischen Verteidiger dabei wieder verstärkt unter Beschuss, berichtete die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Der Kampf um die strategisch wichtige Stadt an der türkischen Grenze tobt bereits seit einem Monat. Der IS-Vormarsch konnte mit US-Luftangriffen gestoppt werden.


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Türkei erlaubt Peschmerga-Grenzübertritt
Die Türkei verschafft indes Peschmerga-Milizen aus dem kurdischen Nordirak Zugang zu ihren Waffenbrüdern in Kobane. Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu sagte am Montag in Ankara, man helfe den Peschmerga beim Grenzübertritt.

Die Hauptlast des IS-Ansturmes tragen bisher die kurdischen Volksschutzeinheiten (YPD), die mit der von der Türkei als Terrororganisation bekämpften PKK verbündet sind. Die türkische Regierung weigert sich bisher, kurdischen Kämpfern von YPD und PKK den Zugang über türkisches Gebiet nach Kobane zu ermöglichen.

(APA/Red.)