Verschollene Boeing 777-200: Iraner an Bord identifiziert

Malaysia Airlines - Verschollene Boeing 777-200: Iraner an Bord identifiziert

Auch vier Tage nach dem Verschwinden eines malaysischen Passagierflugzeugs sind die Ermittlungen bisher nicht vorangekommen. Vor der Küste von Vietnam wurden erneut mögliche Teile der Maschine gesichtet. Schiffe sind auf dem Weg, um dies zu prüfen. Unterdessen wurde ein Iraner identifiziert, der mit einem gestohlenen Pass an Bord war. Bei ihm wird ein terroristischer Hintergrund ausgeschlossen.

Einer der beiden verdächtigen Passagiere an Bord des in Südostasien verschwundenen Flugzeugs der Malaysia Airlines ist ein Iraner der zu seiner Mutter nach Frankfurt fliegen wollte. Das sagte der malaysische Polizeichef Khalid Abu Bakar am Dienstag in Kuala Lumpur. Er identifizierte den Mann als einen 19-Jährigen. Er habe mit dem gestohlenen Pass eines Salzburgers eingecheckt.

"Wir glauben nicht, dass er zu irgendeiner Terrorgruppe gehörte", sagte der Polizeichef. "Wir glauben, dass er nach Deutschland auswandern wollte." Die malaysische Polizei stehe in Kontakt mit der Mutter in Frankfurt. "Sie erwartete ihn dort", sagte der Polizeichef.

Rätsel um Flug MH370
Von der Malaysia-Airlines-Maschine mit 239 Menschen an Bord fehlt seit Abbruch des Funkkontakts am frühen Samstag jede Spur. Das Suchgebiet wurde erheblich vergrößert. Dutzende Schiffe und Flugzeuge aus neun Ländern suchen auch in Nordmalaysia, Südvietnam und im Meer westlich von Malaysia nach Spuren der Maschine.

(APA/Red)