Tag der Deutschen Einheit: Feierlichkeiten 25 Jahre nach dem Mauerfall

Tag der Deutschen Einheit: Feierlichkeiten 25 Jahre nach dem Mauerfall

Am 3. Oktober 1990 wurden Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen Länder der Bundesrepublik Deutschland. Das im Einigungsvertrag festgelegte Datum der Vereinigung von Ost und West ist seither als Tag der Deutschen Einheit nationaler Gedenktag.

Um das Zusammengehörigkeitsgefühl der Deutschen zu stärken, wird jährlich am 3. Oktober ein zentrales Bürgerfest gefeiert. Es wird immer von dem Land ausgerichtet, das den Vorsitz im Bundesrat hat. 2014 ist es Niedersachsen, gefeiert wird in Hannover. In Erinnerung an den Volksaufstand in der DDR feierte die Bundesrepublik bis 1990 den 17. Juni als "Tag der Deutschen Einheit".

Mit einem ökumenischen Gottesdienst haben in Hannover die zentralen Feiern zum Tag der Deutschen Einheit begonnen. Unter den Gästen waren am Freitag früh Bundespräsident Joachim Gauck und Kanzlerin Angela Merkel (CDU). An dem Gottesdienst nahmen auch Vertreter von Judentum und Islam teil. Sie beteten gemeinsam für den Frieden in der Welt.

An der Veranstaltung nahmen auch Bundestagspräsident Norbert Lammert, Ex-Bundespräsident Christian Wulff, Altkanzler Gerhard Schröder sowie die Ministerpräsidenten anderer Bundesländer teil.

25 Jahre nach dem Fall der Mauer wurden anschließend mehr als 1.000 Gäste zu einem großen Festakt in Hannover erwartet. Bereits am Donnerstag hatten die Feierlichkeiten mit einem Bürgerfest begonnen, zu dem bis Freitagabend rund 500.000 Besucher erwartet werden.

(APA/Red.)