Vermisstes Flugzeug MH370: Kaum noch Chancen bei der Suche

Vermisstes Flugzeug MH370: Kaum noch Chancen bei der Suche

Neue Panne beim Einsatz des unbemannten U-Boots zur Suche nach dem MH370-Wrack: "Das Unterwasserfahrzeug Bluefin-21 war gezwungen, aufzutauchen, um ein technisches Problem zu lösen", teilte die Koordinationsstelle für die Suche nach dem seit gut fünf Wochen verschwundenen Malaysia-Airlines-Flugzeug mit. Das U-Boot ist der letzte Versuch, das Wrack der Maschine aufzuspüren. Der Flug MH370 von Kuala Lumpur nach Peking war am 8. März von den Radarschirmen verschwunden.

Neue Panne beim Einsatz des unbemannten U-Boots zur Suche nach dem MH370-Wrack: "Das Unterwasserfahrzeug Bluefin-21 war gezwungen, aufzutauchen, um ein technisches Problem zu lösen", teilte die Koordinationsstelle für die Suche nach dem seit gut fünf Wochen verschwundenen Malaysia-Airlines-Flugzeug am Mittwoch mit.

Schon der erste Einsatz war schief gelaufen: Das Boot kann nur 4.500 Meter tief tauchen. Weil das Wasser aber an der Stelle tiefer war, beförderte ein Sicherheitsmechanismus es nach wenigen Stunden wieder an die Oberfläche.

Ergebnis war enttäuschend
Die Reparatur verlief dann problemlos. Das fünf Meter lange Vehikel sei kurze Zeit später wieder ins Wasser gelassen worden, teilte die Koordinationsstelle mit. Die Experten nutzten die Gelegenheit, um Daten zu dem herunterzuladen, was das Vehikel vorher am Meeresboden erfasst hatte. Das Ergebnis war enttäuschend: "Eine erste Analyse deutet nicht auf bedeutende Funde hin", hieß es.

Das U-Boot ist der letzte Versuch, das Wrack der Maschine aufzuspüren. Die Boeing 777-200 mit 239 Menschen an Bord stürzte nach Überzeugung der Experten am 8. März nach stundenlangem Irrflug im Indischen Ozean ab. Seit Wochen suchen Schiffe und Flugzeuge nach dem Wrack, bisher ohne Erfolg.

Bereits der erste Versucht musste abgebrochen werden
Den am Montagabend begonnenen ersten Tauchgang hatte das U-Boot wegen zu großer Wassertiefe abbrechen müssen. Der Roboter erreichte bei seiner ersten Suche nach wenigen Stunden seine maximale Tiefe von 4.500 Metern - und tauchte dann automatisch wieder auf. Zunächst fand das Mini-U-Boot nichts Verwertbares. Für die zweite Mission sei der Roboter neu programmiert worden, teilte die an den Sucharbeiten beteiligte US-Marine mit.

Auf das Mini-U-Boot stützt sich derzeit die ganze Hoffnung, die seit über einem Monat verschollene Maschine der Malaysia Airlines zu finden. Die Suche per Blackbox-Detektor war am Montag eingestellt worden. Das Flugzeug mit 239 Menschen an Bord war auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking von den Radarschirmen verschwunden.

Stundenlanger Irrflug
Flug MH370 mit 239 Menschen an Bord war am 8. März vom Radar verschwunden . Die Maschine war auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking. Die Boeing stürzte nach Überzeugung der Ermittler nach stundenlangem Irrflug im Indischen Ozean ab.

(APA/Red)

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